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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1806

Karl Gonzenbach

geboren 1806 | gestorben 1885 | kupferstecher | mann | schweizer


Karl Gonzenbach (* 21. Juli 1806 in St. Gallen; † 13. Juni 1885) war ein Kupferstecher.

Karl Gonzenbach bildete sich zuerst unter Lips in Zürich, dann bei Felsing und Amsler in München, darauf bei Fr. Forster in Paris und zuletzt in Italien.

Seit 1838 in München ansässig, arbeitete er meist nach Künstlern der klassizistischen und neudeutschen Schule in Umriss- und Kartonstich. Seine Hauptwerke sind:

Paul Lindenau

deutscher | evangelischer theologe (16. jahrhundert) | geboren 1806 | gestorben 1871 | mann | person der reformation | reformator


Paul Lindenau, (* um 1489 in Chemnitz; † 25. März 1541 in Dresden) war ein deutscher lutherischer Theologe

Leben

Lindenau immatrikulierte sich 1505 an der Universität Leipzig wo er 1506 das Baccalaurat erwarb und 1507 in das Benediktinerkloster in Chemnitz eintrat. Unter dem Einfluss der Reformation verlässt er das Kloster und begibt sich nach Ehrenfriedersdorf, von wo er als Prediger an die St. Marienkirche in Zwickau geht. Hier bemühte er sich mit W. Zeuner und Nicolaus Hausmann darum die Mönche der Stadt für Reformationsbewegung zu gewinnen.

Dazu verfasste man 26 Predigten, woraus 1524 die gedruckten Thesen „Unterricht und Warnung an die Kirch zu Zwickau mit etzlichen Artikeln dem Klostervolk daselbst abgeschlagen“ hervorging. Durch die Aktivitäten entstand in Zwickau ein Streit um die Rechte des Rates in Kirchensachen. Da Lindenau polemisch und persönlich die Obrigkeit der Stadt angegriffen hatte, konnte er in Zwickau auch trotz Bemühungen Martin Luthers nicht bleiben. Daher wurde er 1529 in Zwickau entlassen.

John Buchanan Floyd

geboren 1806 | gestorben 1863 | gouverneur (virginia) | kriegsminister (vereinigte staaten) | mann | militärperson (csa) | politiker (vereinigte staaten) | rechtsanwalt | us-amerikaner


John Buchanan Floyd (* 1. Juni 1806 in Blacksburg, Virginia, † 26. August 1863 in Abingdon, Virginia) war ein US-amerikanischer Gouverneur von Virginia, Kriegsminister und Generalmajor der Konföderierten Staaten von Amerika im Sezessionskrieg.

Floyd wurde 1806 als Sohn von John Floyd, einem späteren längjährigen Kongressmitglied und Gouverneur von Virginia, auf der elterlichen Plantage Smithfield geboren. Nach seinem Studium am South Carolina College in Columbia, South Carolina, arbeitete er ab 1829 als Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt und ließ sich dann in Helena (Arkansas) nieder. 1839 kehrte er zurück nach Virginia, ließ sich im Washington County nieder und betätigte sich zusätzlich in der Politik. 1847–49 und 1853 repräsentierte er dieses County und von 1849 bis 1852 war er Gouverneur.

William Webb Ellis

engländer | evangelischer geistlicher (19. jh.) | geboren 1806 | gestorben 1872 | mann | rugby


Die einzige bekannte Abbildung von William Webb Ellis, erschienen 1857 in den Illustrated London News William Webb Ellis (* 24. November 1806 in Salford, Lancashire; † 24. Januar 1872 in Menton) wird nachgesagt, dass er 1823 die Sportart Rugby erfunden haben soll. Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte wird allgemein angezweifelt, nichtsdestotrotz hat Webb Ellis in der Geschichte des Rugby eine nahezu mythische Bedeutung als eine Art „Gründervater“ erlangt. Sein Name lebt im Webb Ellis Cup weiter, der Trophäe, die den Siegern der Rugby-Union-Weltmeisterschaft überreicht wird.

Selbst wenn es stimmen sollte, dass Webb Ellis als erster einen Ball in die Hände nahm und damit davonrannte, um ein Tor zu erzielen, so war dies nicht der Auslöser für die Spaltung in Rugby und Fußball. Diese geschah endgültig erst rund fünfzig Jahre später.

Ettore Lucchesi Palli

geboren 1806 | gestorben 1864 | mann


Graf Ettore Carlo Lucchesi Palli (* 2. August 1806 in Palermo, Sizilien; † 1. April 1864 auf Schloß Brunnsee in der Steiermark), sowie vierter Herzog von Grazia.

Leben

Franz Eybl

Österreicher | Österreichischer maler | geboren 1806 | gestorben 1880 | maler | mann


Selbstporträt mit Hut Lesendes Mädchen Franz Eybl (* 1. April 1806 in Wien; † 29. April 1880 in Wien) war ein österreichischer Maler.

Leben

Eybl wurde in der Wiener Vorstadt Gumpendorf, Große Steingasse 136 (heute Stumpergasse 55) geboren. Bereits mit 10 Jahren besuchte er 1816 die Akademie der bildenden Künste Wien. Dort war er zunächst bei Josef Klieber in der Erzverschneidungs- und Kunstprofessionistenschule, 1817 dann bei Josef Mössmer in der Landschaftsklasse. 1820-1823 belegte er Modellzeichnen nach der Antike bei Johann Baptist Lampi und Franz Caucig, ehe er schließlich bis 1828 bei Johann Peter Krafft die Klasse für Historienmalerei absolvierte. 1825 erhielt Eybl den Gundel-Preis und 1828 den Lampi-Preis. 1830 heiratete er Antonia Jordan. Seit 1843 war Eybl Mitglied der Wiener Akademie, ab 1853 Kustos an der Kaiserlichen Gemäldegalerie im Belvedere, ab 1867 auch Lehrer an der dortigen Restaurierwerkstätte. Franz Eybl starb in seiner Dienstwohnung im Schloss Belvedere und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet. 1933 wurde der Eyblweg in Wien-Leopoldau nach dem Künstler benannt.

Otto Wilhelm Hermann von Abich

deutscher | geboren 1806 | geologe | gestorben 1886 | mann | mineraloge


Otto Wilhelm Hermann von Abich (* 11. Dezember 1806 in Berlin; † 1. Juli 1886 in Wien) war ein deutscher Mineraloge, Geologe und Forschungsreisender.

Arbeit und Werk

Erste wissenschaftliche Arbeiten lieferte Abich über Spinellen und andere Mineralien. Später untersuchte er Fumarolen, Mineralien nahe Vulkanen und die Strukturen von Vulkanen. 1842 wurde er zum Professor der Mineralogie der Universität Tartu ernannt und forschte auf russischem Gebiet. 1853 wurde er Mitglied der Petersburger Akademie und lebte seit 1877 in Wien. Er besuchte Tiflis und untersuchte die Geologie des Kaukasus.

Charlotte Stieglitz

autor | deutscher | frau | geboren 1806 | gestorben 1834


Charlotte Stieglitz (* 18. Juni 1806 in Hamburg; † 29. Dezember 1834 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin.

Charlotte wurde als Tochter des Hamburger Kaufmanns Willhöft geboren, der mit seiner Familie alsbald nach Leipzig verzog, wo Charlotte die höhere Bürgerschule besuchte. 1822 lernte sie den späteren Dichter Heinrich Wilhelm Stieglitz kennen, der nach seiner Relegation in Göttingen seine Studien an der Universität Leipzig fortsetzte. Die Verlobungszeit der beiden von 1822 - 1828 ist durch den von Theodor Mundt herausgegebenen Briefwechsel zwischen den beiden späteren Eheleuten dokumentiert. Die schwärmerisch romantische grundeinstellung beider führte nach der Eheschliessung 1828 zu Entäuschungen und Verwürfnissen zwischen beiden. Die Ehe blieb kinderlos. Dazu trug insbesondere die zwiespältige Persönlichkeit ihres Mannes bei, der als Dichter nicht so recht in seiner Schaffenskraft an den anfänglichen Erfolg anzuknüpfen vermochte, andererseits unterfordert und zu höherem berufen seine Stellung als Kustos der Kgl. bibliothek in Berlin aufgab. Sie kam zu der inneren Überzeugung, das ihr Tod die geistige Wiedergeburt ihres Mannes bewirken könne. So erstach sie sich mit einem Dolch, den sie einst als Braut ihrem Mann geschenkt hatte, als dieser von einem Konzertbesuch nach Hause kam. Dieser Freitod und seine Motive erregte seinerzeit in Deutschland großes Aufsehen. Die von ihr erhoffte Wirkung auf ihren Ehemann und dessen Schaffenskraft blieb jedoch aus. Sie wurde auf dem Friedhof II der Sophiengemeinde Berlin bestattet.

Johann Baptist Orbin

deutscher | geboren 1806 | gestorben 1886 | römisch-katholischer bischof (19. jh.)


Johann Baptist Orbin (* 22. September 1806 in Bruchsal, † 8. April 1886 in Freiburg im Breisgau) war der vierte Erzbischof von Freiburg.

Er wurde am 22. September 1806 in Bruchsal in eine Musikerfamilie geboren. Seine Vorfahren waren im 18. Jahrhundert aus Schweden in die Kurpfalz gekommen.

Pauline Freiin von Koudelka

Österreicher | Österreichischer maler | frau | geboren 1806 | gestorben 1840 | maler der biedermeier


Pauline Freiin von Koudelka (* 8. September 1806 in Wien; † 30. Juli 1840 ebd.); war eine österreichische Malerin des Wiener Biedermeier.

Sie ist bekannt für ihre farbenfrohen Still-Leben und Blumenbilder. Sie begann ihre Ausbildung zuerst bei ihrem künstlerisch begabten Vater, dem k.k. Feldmarschallleutnant Vinzenz Joseph Freiherr von Koudelka (17731850). Später wurde sie eine Schülerin des Wiener Blumenmalers Franz Xaver Petter (17911866) und wurde auch stark von Ferdinand Georg Waldmüller beeinflusst. Seit 1835 war sie mit dem Politiker und Staatsmann Anton Ritter von Schmerling verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hatte. Sie war die Tante des k.u.k. Vizeadmirals Alfred Freiherr von Koudelka (1864-1947).

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