geboren 1805
Johann Friedrich Klotzsch
botaniker | deutscher | geboren 1805 | gestorben 1860 | mann1830 bis 1832 arbeitete er an den Royal Botanic Gardens in London. 1834 ging er nach Berlin, wo er promovierte und 1838 Kustos des Botanischen Museums Berlin wurde.
Joseph Freiherr von Weiß
geboren 1805 | gestorben 1887 | landeshauptmann (salzburg) | mann | politiker (Österreich)Biographie
Weiß begann seine Laufbahn 1828 beim Stadt- und Landrecht in Linz und wurde 1842 in die Kreishauptstadt Salzburg versetzt. 1848/49 vertrat er den Wahlkreis Grein an der Donau bei der Frankfurter Nationalversammlung. In seinem Beruf als Jurist erlebte er mehrfache Versetzungen, die ihn schließlich wieder nach Salzburg führten, wo er zum Präsidenten des Salzburger Landesgerichts aufstieg und diese Funktion bis 1874 ausübte. Bereits 1860 erfolgte seine Erhebung in den Ritterstand, 1867 wählte ihn das Herrenhaus zum Mitglied des Staatsgerichtshofes.Johann Karl Lichtenhahn
geboren 1805 | gestorben 1860 | historiker | jurist | mann | notar | schweizerNach seiner schulischen Ausbildung begann er an der Universität Basel ein Rechtsstudium, das er 1833 mit dem Doktorat abschloss. Seit 1829 war er bereits als Notar und Kanzlist tätig; ab 1834 übernahm er das Amt des Ratsschreibers von seinem Vater, 1836 wurde er baselstädtischer Staatsschreiber und Mitglied der Historischen Gesellschaft Basel.
Johann Baptist Trappentreu
brauer | deutscher | gastronom | geboren 1805 | gestorben 1883 | mannEr wurde für seine großzügigen Armenspenden bekannt; neben Bedürftigen in München spendete er auch nach Afrika und Palästina. Desweiteren stiftete er Kirchenglocken wie z.B. für das Kloster Andechs.
Trappentreu, nach dem in München eine Straße und ein Tunnelabschnitt des Mittleren Rings (Sendling) benannt wurden, ist im Alten Südfriedhof begraben (Grab Nr. 8-4-55).
Friedrich Franz Hurka
autor | dirigent | geboren 1762 | geboren 1805 | mann | opernsänger | tenorEr begann seine musikalische Laufbahn als Altist an Prager Kreuzherrnkirche, wechselte dann nach Leipzig. 1788 wurde er Kammersänger in der Hofkapelle des Prinzen Heinrich von Preußen in Schwedt, anschließend in Dresden und ab 1789 für 1000 Thaler jährliches Salär Königlicher Sänger an der Berliner Hofbühne. Von 1791 bis 1802 wirkte er gleichzeitig als Mitglied an der Singakademie. Daneben schuf er eine ganze Reihe schon der Romantik nahestehenden Kompositionen, die jedoch nur teilweise erhalten blieben. Der zeitgenösische Musikkriter Ernst Ludwig Gerber charakterisierte ihn als "größten Sängern, in voller Bedeutung dieses Wortes". und stellte besonders den "weiten Umfang seiner schönen Stimme" und die "Fertigkeit, alles vom Blatte zu lesen, und überhaupt in Ausführung der höchsten Schwierigkeiten" heraus.
Karl Philipp Francke
deutscher | geboren 1805 | gestorben 1870 | mann | politikerKarl Philipp Francke studierte in Göttingen, Heidelberg und Kiel die Rechte und arbeitete seit 1827 in der schleswig-holstein-lauenburgischen Kanzlei in Kopenhagen, wurde 1835 in das Generalzollkammer- und Kommerzkollegium daselbst versetzt und hatte 1835-48 die Oberleitung der Zoll- und Handelsangelegenheiten der Herzogtümer.
Innocenzo Fraccaroli
bildhauer | geboren 1805 | gestorben 1882 | italiener | mannInnocenzo Fraccaroli studierte an den Akademien zu Venedig und Mailand, bildete sich dann fünf Jahre lang in Rom, namentlich nach Thorwaldsen und Pietro Tenerani, und lebte später wieder in Mailand, bis er 1842 als Professor an die Akademie in Florenz berufen wurde. Er starb 29. April 1882 in Mailand, wo er zuletzt seinen Wohnsitz genommen hatte.
Pětr Młónk
geboren 1805 | gestorben 1887 | literatur (sorbisch) | sorbeEr wurde als Sohn eines Frohnbauern und Zimmermanns geboren. Viel Zeit blieb ihm nicht für die Schulausbildung in Göda, denn er musste frühzeitig bei Bauern als Knecht dienen. 1821 kaufte ihm der Vater ein kleines Anwesen in Siebitz bei Göda und verheiratete in im Jahre 1822, um ihm den Dienst in der sächsischen Armee zu ersparen.
Johann Heinrich Peter Beising
deutscher | geboren 1805 | gestorben 1896 | mann | theologeLeben
Beising studierte an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen Theologie und Promovierte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen zum Dr. phil.. Die Priesterweihe ermpfing er am 14. April 1830 in Köln. Nach mehreren Stationen als Geistlicher gründete er in Essen das heutige Franz-Sales-Haus in Huttrop. Nach dem er sich über 50 Jahre für die Belange von Behinderten angaierte hatte wurde er zu seinem 90. Geburtstag 1895 zum Ehrenbürger der Stadt Essen ernannt.Victor de Tornaco
geboren 1805 | gestorben 1875 | luxemburger | mann | politiker (luxemburg) | premierminister (luxemburg)Victor de Tornaco studierte in Paris an der École polytechnique. In den Jahren nach der Belgischen Revolution war er ein Anhänger vom ersten Königs der Niederlande, Wilhelm I.. Von 1841 bis 1848 war er Mitglied in der Assemblée des États, von 1848 bis 1856 Mitglied der Chamber und anschießend wieder in der wiedereingeführten Assemblée des États.

