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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1802

Heinrich von Gräfe

deutscher | geboren 1802 | gestorben 1868 | mann | pädagoge


Heinrich von Gräfe (* 3. März 1802 in Buttstädt; † 21. Juni 1868) war Pädagoge.

Heinrich von Gräfe studierte in Jena Mathematik, dann Theologie und wurde dort 1825 Rektor der Bürgerschule. Durch mehrere Schriften, namentlich Das Schulrecht, die Zeitschrift Die deutsche Schule, welche, in Österreich und Preußen verboten, nach zwei Jahren wieder aufhören mußte, und Die Schulreform mit besonderer Beziehung auf das Königreich Sachsen (Leipzig 1834), bekannt geworden, wurde er 1840 außerordentlicher Professor der Pädagogik an der Universität und 1842 als Rektor der Bürgerschule nach Kassel berufen, wo er später als Direktor die von ihm eingerichtete Realschule leitete.

Vincenc Morstadt

geboren 1802 | geboren 1901 | gestorben 1875 | gestorben 1986 | mann | tscheche | tschechischer maler


Vincenc Morstadt (17. April 1802, Kolín19. Februar 1875, Prag) war ein tschechischer Maler und Zeichner. Der größte Teil seines künstlerischen Schaffens ist eng mit Prag verbunden, wohin er im Alter von 11 Jahren kam. Er besuchte das Piaristengymnasium in der Prager Neustadt und studierte anschließend auf der Jura-Fakultät der Karlsuniversität. Ab 1867 widmete er sich ausschließlich der Malerei. Berühmt wurde er durch seine Veduten mit Stadtansichten von Prag.

Der Literaturnobelpreisträger Jaroslav Seifert hat ihm in seinem Gedicht Prager Vedute (in der Sammlung Der Regenschirm von Piccadilly) ein Denkmal gesetzt.

Anton Riemerschmid

deutscher | geboren 1802 | gestorben 1878 | landtagsabgeordneter (bayern) | mann | unternehmer (ernährung)


Anton Riemerschmid (* 13. Mai 1802 in Burghausen; † 9. November 1878 in München) war ein bayerischer Spirituosenfabrikant und Politiker.

Der gelernte Färbermeister wurde 1835 Teilhaber der Königlich-Bayerischen privilegierten Weingeist-, Spiritus-, Likör- und Essigfabrik Tip & Vigl. Aus ihr entstand die nach ihm benannte Weinbrennerei und Likörfabrik.

Richard Saunders Dundas

admiral | engländer | geboren 1802 | gestorben 1861 | mann | militärperson | militärperson (großbritannien) | weltumsegler


Sir Richard Saunders Dundas (* 11. April 1802 in England; † 3. Juni 1861 in London) war ein englischer Admiral.

Dundas war ein Sohn des Ersten Lords der Admiralität, Viscount Melville. Er trat sehr jung in den Marinedienst und befehligte zwischen 1827 und 1828 das Linienschiff Worspite von 76 Kanonen, das erste Fahrzeug dieser Klasse, das eine Reise um die Welt ausführte. Anschließend nahm Dundas am Krieg 1840 gegen China teil, wo er sich bei Eroberung der Insel Tschu-san hervortat. Seit 1852 hatte er das Amt eines jüngeren Lords der Admiralität inne und wurde schließlich 1853 Konteradmiral.

Johann Karl Fischer

deutscher | geboren 1802 | gestorben 1865 | mann | medailleur


Johann Karl Fischer(* 14. Juli 1802 in Berlin; † 25. März 1865 in Berlin) war ein Medailleur.

Leben

Johann Karl Fischer, Medailleur, geboren am 14. Juli 1802 in Berlin, war erst zum Goldarbeiter bestimmt, bildete sich dann zum Graveur aus und arbeitete seit 1823 in der Medaillenanstalt von Loos, dann beim Hofjuwelier Wagner. Der Reformator der preußischen Kunstindustrie, Peter Christian Beuth, verschaffte ihm ausgedehntere Tätigkeit und berief ihn in das Gewerbeinstitut. Außer den Medaillen arbeitete er Stempel für die königliche Münze und schnitt Edelsteine u. Bildnisse in Elfenbein. Er starb 25. März 1865 in Berlin

Karl Lehrs

altphilologe | deutscher | geboren 1802 | gestorben 1878 | hochschullehrer (königsberg (preußen)) | mann


Karl Lehrs. (Bild aus Alfred Gudemann, Imagines Philologorum, Leipzig 1911, S. 24)

Karl Ludwig Lehrs (* 14. Januar 1802 in Königsberg (Preußen), † 9. Juni 1878 ebenda) war ein deutscher klassischer Philologe. Er gilt als einer der bedeutendsten Gräzisten des 19. Jahrhunderts.

Leben

Lehrs war Sohn des jüdischen Manufakturwarenhändlers Pinkus Kaufmann Levi (seit 1812: Lehrs), konvertierte aber 1822 zum Christentum. Er wurde 1823 promoviert und habilitierte sich 1831. Nachdem er einige Jahre unter schlechten Arbeitsbedingungen im Schuldienst tätig gewesen war, hatte er von 1845 bis zu seinem Tod eine ordentliche Professur für griechische Philologie in Königsberg inne.

Jakob Felsing

deutscher | geboren 1802 | gestorben 1883 | kupferstecher | mann


Jakob Felsing (* 22. Juli 1802 in Darmstadt; † 9. Juni 1883 in Darmstadt) war Kupferstecher und Kupferdrucker.

Leben

Jakob Felsing, Sohn des Johann Konrad Felsing und Bruder des Johann Heinrich Felsing, war zunächst Schüler seines Vaters und bezog 1820 als Pensionär seines Landesherrn die Akademie der Künste zu Mailand, wo damals unter Giuseppe Longhi eine vorzügliche Kupferstichschule blühte.

Charles-Mathias Simons

geboren 1802 | gestorben 1874 | luxemburger | mann | politiker (luxemburg) | premierminister (luxemburg)


Charles-Mathias Simons (*27. März 1802 in Bitburg, † 5. Oktober 1874 in Luxemburg, war ein luxemburgischer Jurist und Politiker.

Charles-Mathias Simons wird 1802 in dem damals noch luxemburgischen Bitburg geboren. 1823 macht er ein Doktorat der Rechtswissenschaft in Lüttich. Im darauffolgenden Jahr schreibt er sich in Diekirch als Anwalt ein. 1831 wird er Deligierter des belgischen Nationalkongresses in Brüssel und arbeitet nebenbei die neue belgische Verfassung mit aus.

Theodor von Bernhardi

chronist | deutscher | diplomat | geboren 1802 | gestorben 1887 | mann


Theodor von Bernhardi , (*6. November [1802]] in Berlin1887) war deutscher Diplomat und Chronist.

Bernhardi verlebte seine Jugend in Rußland, studierte 1820-23 in Heidelberg, besonders durch Schlosser beeinflußt, siedelte nach längern Reisen im Ausland nach Deutschland über und kaufte sich in Schlesien, zu Kunnersdorf bei Hirschberg, an. 1865 zum preußischen Legationsrat ernannt, wurde er als preußischer Militärbevollmächtigter nach Florenz gesandt, suchte jedoch 1866 vergeblich Alfonso Ferrero Lamarmora zu einer erfolgreichern, den preußischen Interessen ernstlich dienenden Kriegführung um zustimmen.