geboren 1783
Christian Gottlob Großmann
deutscher | geboren 1783 | gestorben 1857 | mann | theologeChristian Gottlob Leberecht Großmann trat 1808 in den geistlichen Stand, wurdr 1822 Diakonus und Professor in Schulpforta und 1823 Generalsuperintendent, Oberhofprediger und Konsistorialrat in Altenburg, von wo er 1829 als Superintendent, Professor der Theologie und Pastor an der Thomaskirche nach Leipzig berufen wurde. Seit 1833 Mitglied der sächsischen Ersten Kammer, hat er die Sache des Fortschritts stets vertreten und namentlich auch für eine selbständigere Stellung der Kirche im Staat seine Stimme erhoben. Vor allem aber ist die Gründung der Gustav-Adolf-Stiftung sein Werk. Er starb 29. Juni 1857.
Nadeshda Durowa
autor | frau | geboren 1783 | gestorben 1866 | kavallerie | literatur (19. jahrhundert) | literatur (russisch) | russeIhre Autobiographie wurde von Rainer Schwarz ins Deutsche übersetzt.
Werke
Die Offizierin. Das ungewöhnliche Leben der Kavalleristin Nadeshda Durowa erzählt von ihr selbst. Mit einer biographischen Notiz von Viktor Afanasjew, Leipzig. Gustav Kiepenheuer Verlag. 1994; ISBN 3-378-00557-2
Durowa, Nadeshda Durowa, Nadeshda Durowa, Nadeshda Durowa, Nadeshda Durowa, Nadeshda Durowa, Nadeshda
Durow
Claude-Louis-Séraphin Barizain
franzose | geboren 1783 | gestorben 1843 | mann | schauspielerBarizain entstammt einer Schauspielerfamilie. Bereits sein Vater Jean-François Barizain trug den Bühnennamen Monrose. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er am Théâtre des jeunes Artistes und am Théâtre Montansier. Weiteren Engagements folgte er in Bordeaux, Nantes, in Italien und in Lyon. Schließlich debütierte er am 11. Mai 1815 am Théâtre Français. Trotz der politischen Umstände während er Herrschaft der Hundert Tage, die das Interesse der Öffentlichkeit vom Theater wegführten, wurde das Talent des neuen Schauspielers als Sensation gefeiert. Auf Druck des Publikums wurde er entgegen den Gepflogenheiten, die für einen Neuling eine Bewährungszeit vorsahen, 1816 in das Ensemble aufgenommen.
Robert Miles Sloman
deutscher | geboren 1783 | gestorben 1867 | mann | persönlichkeit (hamburg) | unternehmer (handel und transport)Robert Slomans Vater William Sloman war 1791 nach Hamburg übersiedelt und hatte dort 1793 eine kleine Reederei gegründet, die unter dem Namen Rob. M. Sloman & Co. oHG bis heute existiert und die älteste bestehende Reederei Deutschlands ist.
Santorre di Santarosa
geboren 1783 | gestorben 1825 | italiener | militärperson (piemont) | risorgimento (person)Leben
Santorre war Sohn eines piemontesischen Generals, der 1796 bei Mondovi in einer Schlacht gegen Napoleons Armee gefallen war. Nachdem das Piemont von Frankreich annektiert worden war, trat Santorre in den Staatsdienst ein, blieb jedoch insgeheim dem Haus Savoyen verbunden. Von 1812 bis 1814 war er Unterpräfekt von La Spezia. Nach der Restauration trat er als Hauptmann der Granatieri di Sardegna in die piemontesische Armee ein. Er war ein entschiedener Gegner der Wiederherstellung der österreichischen Vormachtstellung in Italien durch den Wiener Kongress. Während der Unruhen der Jahre 1820 und 1821 versuchte er, Piemont-Sardinien zur Intervention im Österreichisch-Neapolitanischen Krieg zu bewegen, um die Österreicher ganz aus Italien hinauszudrängen und das Land zu einen. Die liberale Bewegung, die Santorre di Santarosa anführte, wurde auch von Kronprinzen Karl Albert unterstützt. Als die Bewegung am 10. März 1821 mit Unterstützung des Kronprinzen und Teilen der Armee das "Inkraftreten" einer Verfassung verkündete, brach sie wegen mangelnder Unterstützung durch das Volk zusammen. Santarosa konnte nach Paris fliehen. Dort schrieb er ein Buch über die "Piemontesische Revolution" (La révolution piemontaise), das ihm wegen seines zu fortschrittlichen Inhaltes die Ausweisung aus Frankreich einbrachte. Er ging nach London, wo er bei Ugo Foscolo unterkam, dann nach Nottingham, wo er als Sprachlehrer arbeitete. 1824 ging er nach Griechenland, wo er am dortigen Befreiungskampf gegen die Osmanen teilnahm. In Griechenland kam er am 8. Mai 1825 ums Leben.Guglielmo Pepe
geboren 1783 | General | gestorben 1855 | italiener | italienische kriege | koalitionskriege (person) | mann | militärperson | militärperson (italien) | revolutionärGuglielmo diente wie sein Bruder Florestano Pepe in der Armee der Parthenopäischen Republik, ging dann in die französisch-italienische Legion. Ein Aufstandsversuch in Kalabrien endete mit seiner Verurteilung zu lebenslänglichem Zuchthaus, aus dem er aber nach einigen Jahren entkam. Er trat anschließend in den Dienst Joseph Bonapartes, wurde aber nochmals gefangennommen und zum Tode verurteilt. Er entkam erneut und kämpfte auf den ionischen Inseln, danach in Spanien.

