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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1779

Friedrich Wilhelm Brederlo

deutsch-balte | geboren 1779 | gestorben 1862 | mann | mäzen


Friedrich Wilhelm Brederlo (* 7. Dezember 1779 in Mitau in Kurland; † 2. März 1862 in Riga) war ein deutsch-baltischer Kaufmann, Ratsherr der Stadt Riga, Kunstsammler und Mäzen.

Die Sammlung Brederlo

Brederlo wurde bekannt für seine herausragende Kunstkennerschaft, die ihn eine der bedeutsamsten Gemäldesammlungen im Baltikum bestehend aus 201 Gemälden zusammentragen ließ. Die nach ihm benannte Sammlung Brederlo gelangte von seinen Erben, der Familie von Sengbusch als Dauerleihgabe 1905 in das neu erbaute Kunstmuseum von Riga und bildete mit seinen Werken der deutschen Malerei und den etwa 70 Holländern, überwiegend niederländischer Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts, einen der zentralen Sammlungsbestandteile. Seit 1920 sind die Werke nicht lettischer Künstler in das Museum für ausländische Kunst ausgegliedert.

William Wilkins

geboren 1779 | gestorben 1865 | kriegsminister (vereinigte staaten) | mann | politiker | rechtsanwalt | richter | senator (vereinigte staaten) | us-amerikaner


William Wilkins (* 20. Dezember 1779 in Carlistle, Pennsylvania; † 23. Juni 1865 in Homewood, nahe Pittsburgh, Allegheny County, Pennsylvania) war ein amerikanischer Rechtsanwalt, Geschworener, und Politiker aus Pittsburgh, Pennsylvania.

Wilkins diente in beiden Häusern des Abgeordnetenhauses von Pennsylvania und war Bundesrichter am United States District Court. Er wurde in beides, U.S. Repräsentantenhaus und U.S. Senat als Demokrat und als ein Jacksonian, gewählt.

Auguste François César Prouvençal de Saint-Hilaire

botaniker | franzose | geboren 1779 | gestorben 1853 | mann


Augustin François César Prouvençal de Saint-Hilaire (* 4. Oktober 1779 in Orléans; † 30. September 1853 in Orléans), auch kurz Augustin Saint-Hilaire oder Auguste Saint-Hilaire genannt, war ein französischer Botaniker und Forschungsreisender.

Von 1816 bis 1822 unternahm er eine Reise nach Südamerika, wo er das Hinterland Brasiliens vom Nordosten Brasiliens aus bis zum Rio de la Plata erforschte. Er sammelte 24.000 Pflanzen aus 6.000 verschiedenen Arten, daneben aber auch viele Tierarten, unter anderem 2.000 Vögel, 16.000 Insekten und 135 Säugetiere. Die meisten dieser Arten wurden zum ersten Mal beschrieben. Die Jahre nach der Reise nutzte er für das Studium, Beschreibung und Klassifizierung des mitgebrachten Materials sowie der Veröffentlichung seiner Ergebnisse. 1830 reiste er abermals nach Südamerika.

Karl Friedrich Friccius

deutscher | geboren 1779 | gestorben 1856 | mann | militärperson (preußen)


Karl Friedrich Friccius (* 28. Juni 1779 in Stendal; † 7. November 1856 in Berlin) war Generalauditeur der preußischen Armee

Karl Friedrich Friccius, Sohn des Johann Christoph Friccius (1743-1796) und der Friederika Elisabeth Hemptenmacher, studierte Jura und war Assessor, als er 1806 Soldat und als Leutnant nach Danzig kommandiert wurde. Bei Belagerung dieser Festung 1806-1807 zeichnete er sich namentlich durch die selbständige Verteidigung von Neufahrwasser aus.

Pierre Alexandre Fleury

franzose | geboren 1779 | gestorben 1835 | mann | politiker


Pierre Alexandre Fleury (* 1779; † 28. September 1835) war Kabinettssekretär Napoleons I..

Pierre Alexandre Edouard Fleury de Chaboulon, Kabinettssekretär Napoleons I. nach dessen Rückkehr von Elba, geboren 1779, war schon im 16. Jahr Anführer eines Bataillons der Nationalgarde und zog am 5. Oktober 1795 mit den empörten Parisern gegen den Nationalkonvent.

François van Campenhout

belgier | belgischer komponist | dirigent | geboren 1779 | gestorben 1848 | komponist (romantik) | mann | opernsänger


François (Frans) Van Campenhout [frɔ̃ 'swa vɑn 'kɑm pən hɑut] (* 5. Februar 1779 in Brüssel; † 24. April 1848 ebd.) war ein belgischer Opernsänger, Dirigent und Komponist, der vor allem als Komponist der belgischen Nationalhymne, der Brabançonne, bekannt wurde.

Leben

Als Sohn eines Wirtes geboren, zeigte sich früh seine musikalische Begabung. Er erhielt Violinunterricht beim bekannten Geiger und Komponisten Engelbert Pauwels. Mit 16 Jahren schlug er auf Wunsch seiner Eltern eine juristische Laufbahn ein, brach sie aber nach kurzer Zeit ab und wurde Aushilfsgeiger im Théâtre de la Monnaie. Auch dort hielt es ihn jedoch nicht lange, weil er sein stimmliches Potenzial erkannte.

Georg Ernst Friedrich Hoppenstedt

bürgermeister (hannover) | deutscher | geboren 1779 | gestorben 1858 | mann


Georg Ernst Friedrich Hoppenstedt (* 8. Juli 1779 in Hannover, † 16. Februar 1858 ebenda) war von 1821 - 1824 Stadtdirektor von Hannover.

Leben

Hoppenstedt war das jüngste von neun Kindern eines Pastors an der Gartenkirche. Nach dem Besuch des Lyzeums studierte er von 1797 - 1800 Jura in Göttingen. Während der Besatzungszeit Hannovers durch das Königreich Westfalen von 1810 - 1813 war Hoppenstedt in verschieden Ämtern in der Stadtverwaltung tätig. 1817 wurde er zum Regierungsrat, im Herbst 1820 zum provisorischen Stadtdirektor ernannt. Ab Februar 1821 übte er dieses Amt auch offiziell aus. Zu seinen ersten Aufgaben gehörte es, für die Alt- und Neustadt eine Verfassung auszuarbeiten, welche 1822 in Kraft trat. Die Vereinigung von Altstadt und Neustadt erfolgte im Jahr 1824. Weitere Tätigkeiten in seiner Amtszeit waren die Neuordnung des Schulwesens und die Gründung einer Spar- und Leihcasse, der späteren Stadtsparkasse. Im März 1824 legte Hoppenstedt sein Amt nieder und wurde Geheimer Kabinettsrat und Mitglied der Ständeversammlung. Eine Berufung zum Innenminister im Jahr 1831 lehnte er ab. 1848 trat Hoppenstedt in den Ruhestand. Er starb am 16. Februar 1858. Eine Straße in der Südstadt wurde nach ihm benannt.

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