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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1776

Johannes Geibel

deutscher | evangelischer theologe (19. jh.) | geboren 1776 | gestorben 1853 | mann


Johannes Geibel (* 1. April 1776 in Hanau, † 23. Juli 1853 in Lübeck) war ein deutscher evangelischer Theologe.

Nachdem er das Gymnasium zu Hanau besucht hatte, ging er 1793 an die Universität Marburg. 1795 wurde er Hauslehrer in Kopenhagen, 1797 ging er nach Lübeck, wo er nach einem halben Jahr als Vikar eine Pastorenstelle antrat. Während der Lübecker Franzosenzeit gelang es ihm, die Lübecker reformierte Gemeinde zu erhalten. Seiner Predigten wegen galt er als einer der charismatischsten Geistlichen seiner Zeit.

Georg Andreas Reimer

deutscher | geboren 1776 | gestorben 1842 | mann | verleger


Georg Andreas Reimer (* 27. August 1776 in Greifswald, † 26. April 1842 in Berlin) war ein deutscher Verleger.

Reimer wuchs als Sohn eines Kaufmanns in Greifswald auf. 1790 ging er in der Greifswalder Filiale des Berliner Buchhändlers und Musikverlegers Gottlob August Lange in die Lehre. Nach dessen Tod wurde er 1795 Geschäftsführer des Stammhauses in Berlin. 1800 übernahm er die Leitung der 1749 gegründeten Buchhandlung der Königlichen Realschule in Berlin, die ab 1817 als Reimersche Buchhandlung firmierte. Reimer löste den bestehenden Erbpachtvertrag und kaufte 1822 die Buchhandlung.

Charles Hamilton Smith

geboren 1776 | gestorben 1859 | mann


Charles Hamilton Smith (* 1776 in Ostflandern, Belgien; † 1859 in Plymouth) war ein englischer Künstler, Naturforscher, Antiquar, Illustrator, Soldat und Spion. Seine militärische Karriere fing 1787 an, als er bei der österreichischen Akademie für Artillerie und Ingenieure in Mechelen und Leuven studierte. Obgleich sein militärischer Dienst, welcher 1820 endete und die napoleonischen Kriege einschloß, sah er beträchtliche Reisen (inbegriffen der westindischen Inseln, Kanadas und der Vereinigten Staaten), viel von seiner Zeit sah ihn seine Schreibtischarbeit in Britannien. Eine seiner beachtenswerten Leistungen war ein 1800 Experiment zur Bestimmung, welche Farbe für militärische Uniform benutzt werden sollten. Die zunehmende Genauigkeit von Feuerwaffen, besonders Gewehre, brachte die Vorteile der Schattierung, die eine wenig auffällige Zielscheibe darbietet - durch das Untersuchen der Genauigkeit einer Gewehr-Firma entgegen grauen, grünen und roten Zielen, zeigte er wissenschaftlich die Vorteile von grauen (und zu einem kleinen Grad, grünen) Uniformen über den damaligen gewönlichen roten und empfahl dieses Grau für die Schützenketten und die leichte Infanterie zu wählen. Die britische Armee beachtete seinen Rat nicht, mit der grün Farbe wird die leichte Infanterie assoziiert.

Als ein fruchtbarer selbstgelernter Illustrator wird er ebenfalls in den militärischen Geschichtskreisen von Armeekostümen des britischen Reiches bekannt, das zum Ende von den napoleonischen Kriegen und einer genauen Darstellung von zeitgenössischen britischen Uniform produziert wird. Als Antiquar produzierte er außerdem The Ancient Costume of England, mit historischen Illustrationen von Mittelalterlichen Rittern, Damen, Schiffen und Schlachten. Die Mehrheit von seinem Arbeitskorpus (er schätzte, es waren über 38.000 Zeichnungen) war nichtmilitärischen Charakters, aber zum größten Teil bestand Unklarheit. Notizbücher seiner Beobachtungen als ein Naturforscher haben überlebt, sowie antiquare Abbildungen zivilen Lebens.

Karl Gottlieb Bretschneider

deutscher | evangelischer theologe (19. jh.) | geboren 1776 | gestorben 1848 | mann


Karl Gottlieb Bretschneider, (* 11. Februar 1776 in Gersdorf, † 22. Januar 1848 in Gotha) war ein deutscher evangelischer Theologe

Leben

Als Sohn des Oberpfarrers in Lichtenberg, Johann Gottlieb Bretschneider und seiner Frau Johanna Christina (geb. Küttner) geboren, verlor er bereits im 13. Lebensjahr seine Eltern. Daraufhin wurde er von seinem Onkel erzogen. 1794 immatrikulierte er sich an der Universität Leipzig Im Anschluss an seine Studien nahm er 1797 eine Hauslehrersteller in Oberwiera an und kehrte 1802 in gleicher Funktion 1802 nach Leipzig zurück. 1804 promovierte und habilitierte er sich an der Universität Wittenberg, woraufhin er als Privatdozent Vorlesungen über Philosophie und Theologie hielt. Er entschloss sich aufgrund der unruhigen Kriegszeiten, eine theologische Laufbahn einzuschlagen und lehnte daher 1809 eine Berufung an die Universität Königsberg ab. Stattdessen ging er als Pfarrer nach Schneeberg und Annaberg. 1816 kam er als Generalsuperintendent nach Gotha wo er bis zu seinem Tode bedeutend literarisch tätig war.

Als Theologe vertrat er in seinen Schriften, den dogmatischen Standpunkt des rationalen Supranaturalismus und beschäftigte sich mit biblischer Philologie. Kirchenpolitisch bekämpfte er den Zwang zur Bekenntnisverpflichtung und nahm damit einen unionsfreundlichen Standpunkt ein. Als bedeutendstes Verdienst wird die Herausgabe der der Werke Melanchthons in einem von ihm inaugurierten Corpus Reformatorum angesehen.

Joseph von Hohenzollern-Hechingen

deutscher | geboren 1776 | gestorben 1836 | hohenzollern | mann | römisch-katholischer bischof (19. jh.)


Joseph Wilhelm von Hohenzollern-Hechingen (* 20. Mai 1776 in Troppau; † 26. September 1836 auf Schloss Oliva) war Bischof von Ermland.

Seine Eltern waren Franz Anton von Hohenzollern-Hechingen (1726-1812) und Gräfin Ernestine von Sobeck. Joseph wurde 1800 Priester in Ermland und 1808 Bischof des Bistums Ermland. Sein Sohn heißt Carl Friedrich Wilhelm.

Jakob Brand

geboren 1776 | gestorben 1833 | mann | römisch-katholischer bischof (19. jh.)

Jakob Brand (* 28. Juni 1776 ; † 26. Oktober 1833 ) war von 1827 bis 1833 der erste Bischof der Diözese Limburg an der Lahn. Brand wurde am 6. Juli 1802 zum Priester geweiht. 1827 wurde er zum ersten Bischof der neugegründeten Diözese Limburg ernannt. Die Bischofweihe empfing er am 21. Oktober 1827.

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