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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1760

Gottlob Nathasius

deutscher | geboren 1760 | gestorben 1835 | industrieller | mann


Gottlob Nathusius (* 30. April 1760 in Baruth/Mark, † 23. Juli 1835) war ein früher Industrieller.

Nathasius lernte in Berlin bei einem Kleinhändler, konditionierte dann in dem Handelshaus Sengewald in Magdeburg, übernahm nach seines Prinzipals Tod mit dessen Schwager Richter das Geschäft unter der Firma Richter u. N. und brachte dasselbe, namentlich durch Errichtung einer Tabakfabrik 1787, zu hoher Blüte. Das Ableben seines kinderlosen Kompagnons und der Witwe desselben machte ihn zum alleinigen Inhaber des Geschäfts. Nach Wiedereinführung des Tabaksmonopols wurde er königlicher Generalfabrikdirektor, legte aber diese Stelle bald nieder und übernahm unter Friedrich Wilhelm III. die Fabrik, die bis dahin als Kronfabrik fortbestanden hatte, wieder aus eigne Rechnung. Die Verminderung des Absatzes unter der westfälischen Regierung veranlaßte ihn, das Kloster Althaldensleben und das Gut Hundisburg zu kaufen, und auf diesem Güterkomplex begründete er neben großartigem und musterhaftem landwirtschaftlichen Betrieb eine ganze Reihe der umfassendsten industriellen Anstalten, wie Brauereien und Branntweinbrennereien, Öl-, Graupen-, Kartoffel- etc. Mühlen, eine Obstkelterei, Zuckerfabrik, Ziegelei, Steingut- und Porzellanfabrik.

Rabbi Nachman

chassidismus | geboren 1760 | gestorben 1810 | mann | person des judentums | rabbiner


Rabbi Nachman von Bratslav (*1772 in Medschybisch, gest. 1810 in Uman), war ein chassidischer Zaddik.

Mütterlicherseits war er der Urgroßenkel von Baal Schem Tow, dem Begründer des Chassidismus. Väterlicherseits war er der Enkel von Rabbi Nachman von Horodenka, einem Schüler des Baal Schem Tow. Nahman wuchs in der chassidischen Atmosphäre seines Elternhauses auf, heiratete früh und lebte im Hause seines Schwiegervaters. Später ließ er sich in Mewedewka, einem Dorf in der Provinz Kiew nieder, wo er einen Kreis von Chassidim um sich versammelte.

Jonathan Dayton

geboren 1760 | gestorben 1824 | mann | politiker (vereinigte staaten) | us-amerikaner


Jonathan Dayton (* 16. Oktober 1760 in Elizabethtown, New Jersey; + 9. Oktober 1824 in ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker aus dem Staat New Jersey. Er war der dritte Sprecher des Repräsentantenhauses in den USA und später Senatsmitglied.

Leben

Jonathan Dayton Jonathan Dayton wurde in Elizabethtown, New Jersey geboren. Sein Vater war Elias Dayton, ein Händler und bekannter lokaler Politiker. Er machte 1776 auf dem College von New Jersey seinen Abschluß. Das damalige College in New Jersey ist heute die Princeton University. Während des Unabhängigkeitskrieges kämpfte er im dritten New Jersey Regiment und erhielt im Alter von nur 19 Jahren schon den Rang eines Captains. Nach dem Krieg begann er Jura zu studieren. Dayton heiratete Susan Williamson und sie hatten zwei Töchter, das Datum ihrer Hochzeit ist allerdings unbekannt.

Auguste Vestris

choreograf (historischer tanz) | franzose | geboren 1760 | gestorben 1842 | mann | tänzer


Marie Jean Augustin Vestris, bekannt als Auguste Vestris (* 27. März 1760 in Paris; † 5. Dezember 1842), war eine französischer Tänzer und Choreograf. Auguste ist ein außereheliches Kind von Gaetano Vestris und der Tänzerin Marie Allard. Aufgrund seiner außerordentlichen Technik wurde er auch der „Gott des Tanzes“ genannt.

Er debütierte 1772 in dem Divertissement "La Cinquantaine". Bereits 1776 wurde er Solotänzer, 1778 Primo ballerino. Während der Französischen Revolution floh er nach London, wo er 1785 für seine Interpretation einer Gavotte aus André Grétrys komischer Oper Panurge dans l'île des lanternes (1785) berühmt wurde. Diese Gavotte wurde u.a. von F. A. Zorn (1820-1905) in seiner Grammatik der Tanzkunst (Leipzig 1887, S. 189-194 und S. 42-43) ausführlich beschrieben. 1793 kehrte Auguste Vestris nach Paris zurück, wo er gegen den Tänzer Louis Duport antrat. 1835 trat er als 75jähriger mit Marie Taglioni in einem Menuett mit auf. Nach seinem Rückzug von der Bühne wurde er Lehrer zahlreicher berühmter Tänzer, darunter Marius Petipa, Lucien Petipa, Fanny Elssler, Jules Perrot, and Marie Taglioni.

Leone Baptiste Dumonceau

geboren 1760 | General | gestorben 1821 | graf | koalitionskriege (person) | mann | marschall von holland | militärperson | militärperson (frankreich) | militärperson (niederlande) | niederländer


Leone Baptiste Dumonceau, Graf von Bergendahl (sprich: dümongßoh, auch Jean-Baptiste; * 7. November 1760 in Brüssel; † 29. Dezember 1821 in Brüssel) war ein niederländischer Offizier und Marschall von Holland.

Dumonceau beteiligte sich 1787 am Aufstand der Niederlande gegen Österreich und ging, nachdem diese Empörung unterdrückt worden war, nach Frankreich. Bereits 1793 erhielt er als Auszeichnung bei Jemappes und Neerwinden den Rang eines Brigadegenerals. 1794 kämpfte Dumonceau unter Pichegru in Holland und wurde zum Kommandanten von Amsterdam ernannt. 1795 trat er als Generalleutnant in den Dienst der Batavischen Republik und schlug 1799 die in Holland eingedrungenen Russen und Engländer in der Schlacht bei Bergen. 1807 wurde er zum Marschall von Holland ernannt. Er schlug dann 1809 die Engländer erneut auf Walcheren.

Louis-Michel Le Peletier de Saint-Fargeau

französische revolution (person) | franzose | geboren 1760 | gestorben 1793 | mann


Louis-Michel Le Peletier (Lepeletier), Marquis de Saint-Fargeau, (* 29. Mai 1760 in Paris; † 20. Januar 1793 in Paris) war ein Politiker während der Französischen Revolution.

Seine jüngeren Halbbrüder sind der Politiker Felix Lepeletier (1767 – 1837) und der Entomologe Amédée Louis Michel Le Peletier (1770 – 1845).

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