geboren 1755
Charles Pictet de Rochemont
diplomat | geboren 1755 | gestorben 1824 | mann | schweizerLeben
Hans Reinhard
bürgermeister (schweiz) | geboren 1755 | gestorben 1835 | mann | politiker (schweiz) | schweizerReinhard stammte aus einem ratsfähigen Geschlecht der Stadt Zürich und war Mitglied des engeren («Adels-») Stübli der Gesellschaft zur Constaffel. 1778–1779 amtete er als Landvogt der Landgrafschaft Thurgau und 1795–1798 der Grafschaft Baden. In Zürich bekleidete er verschiedene Ämter. 1799 wurde Hans Rheinhard von den französischen Truppen verhaftet und als Geisel nach Basel deportiert. Trotz seiner Flucht aus der Gefangenschaft wurde er nach seiner Rückkehr in Zürich in seinen Ämtern bestätigt und 1801 Regierungsstatthalter des helvetischen Kantons Zürich. Er reiste als Vertreter Zürichs an die Consulta in Paris, wo Napoleon der Schweiz die Mediationsverfassung übergab. An der Consulta erwirkte Reinhard die Vergrösserung Zürichs um Dietikon, Hüttikon, Oetwil und Schlieren und unterzeichnete als Ausschussmitglied die Mediationsakte vom 19. Februar 1803.
Joas I.
geboren 1755 | gestorben 1769 | kaiser (Äthiopien) | mannDas Kaiserreich war nach dem Tod Iyasus finanziell am Ende und litt zudem an regionalen Konflikten zwischen Gebieten die bereits seit Jahrhunderten ein Teil des Reichs waren: die Agaw, Gondere, Schoa und Tigray sowie die neu hinzugekommenen Oromo. Mentewab versuchte die Bindung zwischen der Monarchie und den Oromo zur verstärken indem sie ihren Sohn mit der Tochter eines Oromo-Häuptlings verheiratete. Dieser Schritt ging jedoch letztlich nach hinten los. Iyasu II. ließ seiner Mutter den Vorzug gegenüber seiner Frau Wubit und ermöglichte ihr alle Vorrechte eines gleichwertigen gekrönten Herrschers. Wubit wartete bis zum Amtsantritt ihres eigenen Sohnes, ehe sie ihre Ansprüche an der Macht anmeldete, die so lange in den Händen von Mentewab und ihren Verwandten aus Qwara gelegen hatte. Als Iyoas nach dem plötzlichen Tod seines Vaters den Thron bestieg, war der Erbadel von Gonder verblüfft, da dieser besser Oromo sprach als amharisch. Sie zogen daher die Verwandten seiner Mutter aus Yejju den Qwaran seiner Großmutter vor. Als Erwachsener verstärkte Iyoas diese Begünstigungen der Oromo. Er stellte eine königliche Garde aus 3000 Oromo auf und setzte seine Oromo-Onkel Brulhe und Lubo als deren Führung ein. Nach dem Tod des Ras von Amhara, versuchte er seinen Onkel zum Gouverneur jener Provinz zu machen. Der daraufhin einsetzende Aufschrei veranlasste seinen Berater Walda Nul dazu ihn umzustimmen.

