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geboren 1728

Heinrich Ludwig Manger

architekt | deutscher | geboren 1728 | gestorben 1790 | mann


Die Kaserne der Garde-Jäger in Potsdam heute. Heinrich Ludwig (von) Manger (*1728 in Kitzscher bei Leipzig; † 30. April 1790 in Potsdam, wohl erst kurz vor seinem Tod geadelt) war königlich preußischer Oberhofbaurat und Obergarteninspektor, Baumeister und Pomologe.

Er studierte bei Baumeister Schmiedlein in Leipzig. 1748 setzte er seine Studien an der Universität in Leipzig fort. 1753 wurde er Kondukteur des königlichen Baukontors und arbeitete im Ingenieurscorps bei General von Fürstenhof in Dresden. In Potsdam lernte er Maurer und in Berlin Zimmermann. 1763 wurder er zum Bauinspektor aller königlichen Bauten ernannt. 1775 wurde er zu den königlichen Bauten Carl Philipp von Gontards und Georg Christian Ungers, unter anderem beim Neuen Palais in Potsdam als Bauleiter hinzugezogen. Nachdem Gontard und Unger ihr Amt verließen, blieb Manger bis 1786 alleiniger Direktor der königlichen Bauten, als der er für die Baukostenabrechnungen zuständig war. Auf Grund von Auseinandersetzungen mit Friedrich II. wurde er 1786 inhaftiert und erst nach dessen Tode im selben Jahr durch den nachfolgenden König Friedrich Wilhelm II. begnadigt. Er schuf zahlreiche Kasernen, darunter die des Garde-Jäger-Bataillons, Bürgerhäuser, Brücken und Kanäle in Potsdam. Außerdem baute er die 55 Kolonistenhäuser der Erweiterung von Nowawes.

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