Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1657

Antonio del Giudica

diplomat | geboren 1657 | gestorben 1733 | mann | militärperson (spanien)


Antonio del Giudica, Herzog von Giovinazzo, Fürst von Cellamare (* 1657 Neapel, † 16. Mai 1733 Sevilla, war Spross eines süditalienischen Adelsgeschlechts und Militär und Diplomat im Dienste spanischer Könige.

Antonio del Giudica wurde am Hof Karls II. in Madrid erzogen und blieb in dessen Diensten. Er begleitete nach dessen Tod 1701 den neuen bourbonischen, spanischen Thronprätendenten Philipp V. im spanischen Erbfolgekrieg nach Neapel, wo er wegen seiner Leistungen im Kampf gegen die kaiserliche Armee nach der Schlacht bei Luzzara zum Feldmarschall (Maréchal de Camp) ernannt wurde. 1707 geriet er jedoch bei der Belagerung von Gaeta in kaiserliche Gefangenschaft, aus der er erst 1712 entlassen wurde. Er beschritt nun die diplomatische Laufbahn und wurde spanischer Kabinettsminister. 1715 wurde er als ausserordentlicher Gesandter nach Paris an den französischen Hof beordert. Hier regierte für den noch nicht mündigen Ludwig XV. (Frankreich) dessen Onkel, der Herzog von Orleans. Unter ihm konnte sich nach der rigiden Politik Ludwigs XIV. in Frankreich ein liberales und tolerantes Klima entwickeln. Antonio del Giudica versuchte nun im Auftrag des spanischen Hofes, zusammen mit Louis-Auguste de Bourbon Herzog von Maine, dem illegitimen Sohn Ludwigs XIV., die Herrschaft des Prinzregenten zu stürzen und an dessen Stelle seinen Herren Philipp V., (Sohn des verstorbenen Erstgeborenen Ludwigs XIV.) zu bringen. Die Verschwörung wurde jedoch 1718 vorzeitig entdeckt und Antonio del Giudica wurde verhaftet und ausgewiesen. In Spanien wurde er daraufhin zum Generalkapitän von Altkastilien ernannt und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1733 in hohem Ansehen und Gunst des Königs.

Antonio del Giudica

diplomat | geboren 1657 | gestorben 1733 | mann | militärperson (spanien)


Antonio del Giudica, Herzog von Giovinazzo, Fürst von Cellamare (* 1657 Neapel, † 16. Mai 1733 Sevilla, war Spross eines süditalienischen Adelsgeschlechts und Militär und Diplomat im Dienste spanischer Könige.

Antonio del Giudica wurde am Hof Karls II. in Madrid erzogen und blieb in dessen Diensten. Er begleitete nach dessen Tod 1701 den neuen bourbonischen, spanischen Thronprätendenten Philipp V. im spanischen Erbfolgekrieg nach Neapel, wo er wegen seiner Leistungen im Kampf gegen die kaiserliche Armee nach der Schlacht bei Luzzara zum Feldmarschall (Maréchal de Camp) ernannt wurde. 1707 geriet er jedoch bei der Belagerung von Gaeta in kaiserliche Gefangenschaft, aus der er erst 1712 entlassen wurde. Er beschritt nun die diplomatische Laufbahn und wurde spanischer Kabinettsminister. 1715 wurde er als ausserordentlicher Gesandter nach Paris an den französischen Hof beordert. Hier regierte für den noch nicht mündigen Ludwig XV. (Frankreich) dessen Onkel, der Herzog von Orleans. Unter ihm konnte sich nach der rigiden Politik Ludwigs XIV. in Frankreich ein liberales und tolerantes Klima entwickeln. Antonio del Giudica versuchte nun im Auftrag des spanischen Hofes, zusammen mit Louis-Auguste de Bourbon Herzog von Maine, dem illegitimen Sohn Ludwigs XIV., die Herrschaft des Prinzregenten zu stürzen und an dessen Stelle seinen Herren Philipp V., (Sohn des verstorbenen Erstgeborenen Ludwigs XIV.) zu bringen. Die Verschwörung wurde jedoch 1718 vorzeitig entdeckt und Antonio del Giudica wurde verhaftet und ausgewiesen. In Spanien wurde er daraufhin zum Generalkapitän von Altkastilien ernannt und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1733 in hohem Ansehen und Gunst des Königs.

Friedrich Wilhelm III. (Sachsen-Altenburg)

deutscher | geboren 1657 | gestorben 1672 | herzog (sachsen-altenburg) | mann | wettiner


Friedrich Wilhelm III. von Sachsen-Altenburg (* 12. Juli 1657 in Altenburg; † 14. April 1672 ebenda) war der letzte Herzog von Sachsen-Altenburg. Mit seinem Tode starb die Linie Sachsen-Altenburg aus.

Leben

Er war der Sohn aus der zweiten Ehe von Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg mit Magdalen Sybilla Herzogin von Sachsen (1617-1668).

Sophia Alexejewna

frau | geboren 1657 | gestorben 1704 | romanow | zar (russland)


Ilja J. Repin, Zarin Sophia Alexejewna im Novodewitschi-Kloster Sophia Alexejewna (* 17. September 1657; † 3. Juli 1704) war russiche Regentin 1682-1689

Sophia (Sofja) war eine Tochter von Zar Alexej I. von Russland und dessen erster Gemahlin Maria Iljitschna Miloslawskaja und damit Halbschwester Peters I.

Sie übernahm nach dem Tode Fjodors III. im Jahre 1682 die Regentschaft für die beiden unmündigen Zaren Iwan V. und Peter I.. Sie war eine kluge und energische Herrscherin. Von ihrem Erzieher und Lehrer, dem Hofprediger, Gelehrten und Dichter Simeon Polozki, hatte sie eine ausgezeichnete Bildung erhalten. der Machtkampf um den Zarenthron der sich zum Moskauer Aufstand von 1682 ausgewachsen hatte, war von Sophia geschickt zur Regierungsübernahme genutzt worden.

XML Feed