geboren 1619
Tobias Clausnitzer
geboren 1619 | gestorben 1684 | kirchenlieddichterClausnitzer wurde als Sohn eines Kärrners und Landfuhrmanns in Thum geboren. Es studierte seit 1642 Theologie an der Universität Leipzig. Im Jahr 1644 wurde er Feldprediger in einem schwedischen Regiment. Nachdem er 1649 in Weiden auf Befehl des schwedischen Generals Wrangel die Feldpredigt zur Feier des Westfälischen Friedens hielt, wurde er dort Pfarrer und später auch kurpfälzischer Kirchenrat und Inspektor des gemeinschaftlichen Amtes Parkstein und Weiden. Er starb 1684 als Superintendent in Weiden.
Herman Fleming
geboren 1619 | generalgouverneur (finnland) | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1673 | militärperson (schweden) | schwedeFrühe Jahre
Herman Fleming wurde als Sohn des Reichsrats und Admiral Klas Fleming (1592-1644) und seiner Frau Anna Göransdotter Snakenborg geboren. Er studierte von 1637 bis 1640 an der Universität Uppsala und begab sich ab 1640 auf Auslandsreisen. Unter anderem blieb er zwei Jahre in Amsterdam. Dort eignete er sich gründliche Kenntnisse der Nautik und des Schiffbaus an. Daneben war er als Studient an der Universität Leiden eingeschrieben und reiste nach Brabant, Flandern, Frankreich und Italien.Gédéon Tallemant des Réaux
autor | geboren 1619 | gestorben 1692 | literatur (17. jahrhundert) | literatur (französisch) | mannLeben
Gédéon Tallemant war der Sohn von Pierre Tallemant und seiner zweiten Frau Marie Rambouillet. Die aus Tournai in Flandern stammende protestantische Familie war seit 1561 in La Rochelle ansässig und wurde durch Bank- und Versicherungsgeschäfte sehr wohlhabend.
Anne Geneviève de Bourbon-Condé
franzose | frau | geboren 1619 | gestorben 1646 | haus condéAnne Geneviève wurde in Gefangenschaft geboren, in der ihre Eltern wegen der Opposition zu Concini geraten waren. Schon früh war sie in politische Affären verwickelt. Seit 1642 war sie mit Heinrich II. Herzog von Longueville und Fürst von Neufchâtel (1595-1663) vermählt, verliebte sich aber 1646 in den Herzog von La Rochefoucauld, der diese Beziehung nutzte, um Einfluss auf Anne Genevièves Bruder, den Großen Condé zu gewinnen. Sie spielte eine erhebliche Rolle in der ersten, vor allem aber der zweiten Fronde.

