geboren 1592
Polykarp Leyser I.
deutscher | geboren 1592 | gestorben 1649 | hochschullehrer (leipzig) | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jahrhundert) | mannLeben
Geboren als Sohn Polykarp Leyser des Älteren und seiner Frau Elisabeth, der Tochter des Malers Lucas Cranach der Jüngere, genoss Polkarp bei seinem Vater in Braunschweig und Dresden den Unterricht, um 1597 die kurfürstliche Schule St. Augustin in Meißen zu besuchen. 1602 immatrikuliert er sich an der Universität Wittenberg, wo er bei Ägidius Hunnius der Ältere, Georg Mylius, Salomon Gesner, David Runge und Leonhard Hutter hörte. Besonderst bei Heinrich Velsten fand er Unterstützung und Aufnahme in seinem Haus.Wilhelm Leyser I.
deutscher | geboren 1592 | gestorben 1649 | hochschullehrer (wittenberg) | lutherischer theologe (17. jahrhundert) | mannLeben
Geboren als Sohn Polykarp Leyser des Älteren und seiner Frau Elisabeth, der Tochter des Malers Lucas Cranach der Jüngere, bezog Wilhelm bereits in seinem 10. Lebensjahr die Universität Wittenberg. Hier erwirbt er sich 1610 den akademischen Grad eines Magisters der freien Künste und beginnt daraufhin ein Studium der Theologie. Dazu wechselt er im Jahre 1612 an die Universität Gießen, geht 1613 an Universität Tübingen, 1615 an die Universität Straßburg, Basel und anderen Universitätsorten.John Jenkins
englischer komponist | geboren 1592 | gestorben 1678 | komponist (barock) | mannJenkins wirkte am königlichen Hof in London als Lautenvirtuose und beherrschte ebenso zahlreiche andere Saiteninstrumente.
Lorenz Luden
autor | deutscher | geboren 1592 | gestorben 1654 | literatur (17. jh.) | literatur (latein) | mannLudenius wurde 1621 an der Universität Greifswald zum Doktor beider Rechte promoviert und wirkte dort von 1618 bis 1635 an der Artistenfakultät als Professor der Poetik und Geschichte, als Professor der Mathematik und zuletzt als Professor der Moral und Geschichte. 1635 wechselte er nach Dorpat (Tartu) an die Academia Gustaviana, die zu dieser zeit einzige livländische Universität, die aus dem 1630 gegründeten Dorpater Gymnasium entstanden war und ab 1690 als Academia Gustavo-Carolina fortgeführt wurde. In Dorpat war er als Professor der Rhetorik und Poesie und zugleich als Professor der Rechte tätig, trat aber von der erstgenannten Professur 1649 zurück und versah ab dieser Zeit außer seiner juristischen Professur auch das Amt des Bibliothekars der Akademie. Er war außerdem insgesamt drei mal deren gewählter Rektor (1636/37, 1642/43, 1652/53). Ludenius trug wesentlich dazu bei, den Ruf der jungen Akademie in humanistischen Kreisen zu begründen und Studenten anzuziehen.

