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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1550

Karin Månsdotter

frau | geboren 1550 | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1612 | schwede


Karin Månsdotter (* 6. Oktober oder 6. November 1550 in Uppland; † 13. September 1612 auf dem Hof Liuksiala bei Tampere) war die dritte Ehefrau des schwedischen Königs Eriks XIV. (1533-1577).

Frühe Jahre

Karin Månsdotters Eltern waren Måns Månsson und Ingrid Jakobsdotter. Der Vater war wahrscheinlich Soldat und stammte aus eher einfachen Verhältnissen. Karin fand zunächst Anstellung bei Gert Cantor, der als Hofmusiker in Stockholm engagiert war. Das frühe Waisenkind war spätestens seit Anfang 1565 als Kammerzofe am Hof von Elisabet Wasa, der Tochter Gustav I. Wasa beschäftigt. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Karin die Geliebte König Eriks XIV.

Henning Brabandt

deutscher | geboren 1550 | gestorben 1604 | jurist in der frühen neuzeit | mann | politiker (braunschweig)


Henning Brabandt, auch Brabant bzw. Braband (* um 1550 in Braunschweig; † 17. September 1604 ebenda) war ein deutscher Jurist, Braunschweiger Bürgerhauptmann und herzoglicher Hofprokurator.

Leben und Werk

Er wurde um 1550 als Sohn des aus Celle stammenden Braunschweiger Neubürgers Henning Brabandt d. Ä. und dessen Ehefrau, einer Altstädter Ratsherrentochter, in Braunschweig geboren. Er besuchte das dortige Martineum und arbeitete anschließend als Schreiber bei einem Verwandten in Celle, dem fürstlichen Sekretär Johann Rodewolt. Dieser vermittelte seinem Zögling eine Anstellung als Amtsschreiber bei Christoph von der Schulenburg, dem Propst des Klosters Diesdorf. Brabandt ging auf dessen Empfehlung nach Frankfurt an der Oder, wo er für den aus Braunschweig stammenden Rechtsgelehrten Ludolf Schrader tätig wurde. An der dortigen Universität besuchte er als Gasthörer rechtswissenschaftliche Vorlesungen.

Heinrich von Sachsen-Lauenburg

deutscher | geboren 1550 | gestorben 1585 | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.)


Heinrich von Sachsen-Lauenburg (* 1. November 1550 ; † 22. April 1585 in Bremervörde war ein von der römischen Kirche nicht anerkannter Erzfürstbischof von Bremen Fürstbischof von Osnabrück und von Paderborn.

Leben

Fürstbischof Heinrich IV. stammte aus dem Hause Sachsen-Lauenburg. Er war der Sohn des zum Protestantismus übergetretenen Franz I. Herzog von Sachsen-Lauenburg (15431581) und von Sybille von Sachsen-Freiberg. Mit 10 Jahren bereits erhielt er die Anwartschaft auf eine Domherrenstelle in Köln. Heinrich studierte zunächst an der dortigen Universität zu Köln, insbesondere beim Juraprofessor Dr. Betzdorf, der sein Hauswirt in Köln war und sein Mentor wurde. Seine Ausbildung und sein späteres Handeln war vor allem durch Betzdorf protestantisch geprägt.

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