Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

futurismus

Ottone Rosai

futurismus | geboren 1895 | gestorben 1957 | italiener | italienischer maler | mann


Ottone Rosai ( * 28.April 1895 in Florenz ; † 13. Mai 1957 in Ivrea) war ein italienischer Maler des Futurismus und Novecento

Leben

Rosai absolvierte zunächst eine dreijährige Malausbildung am Istituto delle Arti Decorative in Santa Croce und belegt ab 1909 Kurse an der Florentiner Kunstakademie. Durch seine Freundschaft mit Giovanni Papini, und Aldo Palazzeschi kommt er in Kontakt mit Marinetti, der in bald in den Kreis der Futuristen aufnimmt. Ab 1914 veröffentlicht Rosai zahlreiche Zeichnungen in der Kulturzeitschrift Lacerba. Nach dem Krieg wendet er sich vom futuristischen Malstil ab, und dem Novecento zu. nebenbei engagiert er sich bei den Fasci di combattimento fiorentino. 1920 findet seine erste Einzelausstellung statt, der weitere folgen sollten. 1942 erhält er den Lehrstuhl für Malerei an der Akademie in Florenz. Bei der großen Retrospektive seines Lebenswerkes in Ivrea ereilt ihn eine Herzattacke, er stirbt wenig später

Luciano De Nardis

bildhauer | futurismus | geboren 1865 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Livio Carloni ( * 25.Oktober 1865 in Forli; † 27.Juni 1964 in Forli) arbeitete unter dem Pseudonym Luciano De Nardis als italienischer Dichter und Maler des Futurismus.

Sein Leben

De Nardis freundet sich früh mit dem Musiker Francesco Balilla Pratella an, für dessen Musikstücke er umfangreiche Texte verfasste. 1916 wird er erstmal als Vertreter der "Parolibere" ("Freien Wörter") erwähnt und nimmt auch an mehreren futuristischen Ausstellungen teil. Ein Kontakt mit Giacomo Balla im Jahr 1916 regt ihn zur Produktion von futuristischem Spielzeug an. Viele Jahre arbeitet er als Redakteur bei der Kulturzeitschrift La Pié. Von seinen Gemälden blieb nichts erhalten.

Ardengo Soffici

futurismus | geboren 1879 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Ardengo Soffici (*7.April 1879 in Rignano sull'Arno/Florenz ; †19.August 1964 in Vittoria Apuana) war ein italienischer Kunstkritiker, Illustrator und Maler des Futurismus.

Sein Leben

Soffici beginnt 1897 an der Accademia delle Belle Arti in Florenz zu studieren, wechselt dann an die Scuola libera del nudo und landet schließlich in Paris, wo er sich 1904 als Kunstkritiker und Illustrator etablieren kann. Er hat dort Kontakt zu Pablo Picasso, Georges Braque, Max Jacob, Guillaume Apollinaire und Gino Severini. 1907 kehrt er zeitweilig nach Florenz zurück, wo er Freundschaft mit Giovanni Papini schließt, für dessen Zeitung Leonardo er Artikel verfasst. Ab 1908 ist er auch für die neue Literaturzeitschrift La Voce tätig, in der zahlreiche seiner Essays über französische Malerei und Literatur erscheinen. In Paris vom Kubismus geprägt, entwickelt er sich zum scharfen Kritiker des Futurismus. Als 1911 in La Voce eine vernichtende Kritik der Mailänder Futurismusausstellung erscheint, kommt es zur berühmten "Strafexpedition" von Marinetti, Boccioni und Carrà nach Florenz in deren Verlauf sich jedoch die Streitparteien aussöhnen und zusammenarbeiten. 1913 gründen Soffici und Papini mit Lacerba ein weniger elitäres Kunstmagazin, das sich bald zum wichtigsten Sprachrohr der italienischen Futuristen entwickelt. Soffici nimmt nun regelmäßig an den Ausstellungen der Futuristen teil, seine Bilder bleiben jedoch weiterhin stark dem Kubismus verbunden. Mit Artikeln wie Cubismo e oltre und Cubismo e futurismo versucht er eine Brücke zwischen diesen beiden Kunstrichtubngen zu schlagen.

XML Feed