fußballspieler (ddr)
Mayk Bullerjahn
deutscher | fußballspieler (ddr) | geboren 1963 | mannEr absolvierte von 1982 bis 1988 insgesamt 39 Oberligaspiele für den FC Hansa Rostock. Danach wechselte er nach Greifswald, wo er in der Saison 1991/92 mit 24 Toren Torschützenkönig der Oberliga-Nordost-Nord wurde. Später kehrte er zu seinem Heimatverein PSV Rostock zurück. In der Saison 2000/01 trainierte er außerdem den SV Warnemünde. Zusammen mit einigen anderen ehemaligen Hansa-Spielern spielte er dann für den SV Titanic Rostock und für die Altherrenmannschaft des FC Hansa.
Lutz Schülbe
deutscher | fußballspieler (ddr) | geboren 1961 | mannDer Stürmer kam 1981 aus Eisleben zu Dynamo Dresden und absolvierte dort 58 Oberligaspiele, in denen er 11 Tore erzielte. Während dieser Zeit konnte er zweimal (1982, 1984) den FDGB-Pokal gewinnen. Da die Konkurrenz im Sturm der Dresdner durch Spieler wie Ralf Minge, Torsten Gütschow und die jungen Ulf Kirsten und Matthias Sammer zu groß wurde, wechselte er nach der Saison 1983/84 zum gerade aus der Oberliga abgestiegenen HFC Chemie. Nach zwei erfolglosen Versuchen gelang den Hallensern 1987 der Wiederaufstieg, und Schülbe wurde mit 18 Toren Torschützenkönig in der Ligastaffel B. In der Oberliga bestritt er dann für den HFC weitere 96 Spiele (29 Tore). In der letzten Oberligasaison erreichten die Hallenser überraschend den 4. Platz, was die Qualifikation für die 2. Bundesliga und den UEFA-Cup bedeutete. Schülbe steuerte dazu 13 Tore bei, womit er in der Torjägerliste den 2. Platz (hinter Torsten Gütschow) belegte.
Klaus Thiele (Fußballspieler)
fußballspieler (ddr) | fußballtorhüter (ddr) | geboren 1934 | mannKlaus Thiele kam im November 1952 zu Wismut Aue in den Kader der 1. Mannschaft. Doch war an den Torhütern Kurt Steinbach und Erhard Schmalfuß vorerst kein Vorbeikommen. Sein erstes Oberliga-Spiel bestritt Thiele am 19. September 1954 für die nun in SC Wismut Karl-Marx-Stadt umbenannte Mannschaft beim 5:0-Heimsieg gegen die BSG Empor Lauter. Nach diesem Spiel setzte er sich in der Stammelf fest. Der talentierte Torhüter hatte eine große Karriere vor sich, die aber jäh unterbrochen wurde.
Harald Mothes
deutscher | fußballspieler (ddr) | geboren 1956 | mannHarald Mothes kam im Sommer 1972 von der Nachwuchsabteilung der BSG Motor Lößnitz zu Wismut Aue ins benachbarte Lößnitztal. In den Nachwuchsmannschaften wurde er als offensiver Mittelfeldspieler und als Stürmer eingesetzt und war schon in dieser Zeit spielintelligent und torgefährlich.
Im Frühjahr und Sommer 1975 hatte Wismut Aue einige Stammspieler längerfristig ersetzten müssen. So leisteten ab Mai Konrad Schaller und Lothar Schmiedel ihren Reservedienst bei der Armee und fielen ein halbes Jahr aus. Dietmar Pohl, der ebenfalls für den Armeedienst vorgesehen war, verletzte sich in seinem letzten Spiel am 3. Mai 1975 gegen den FC Carl Zeiss Jena so schwer, dass er dann später seine Laufbahn beenden musste. Da außerdem die langjährigen Stammspieler Ernst Einsiedel und Manfred Weikert ihre Fussball-Karriere beendeten und es keine Neuzugänge aus anderen Mannschaften gab, hatte die Mannschaft einen großen Aderlaß.
Heino Kleiminger
deutscher | fußballspieler (ddr) | geboren 1939 | mannLeben
Kleiminger begann seine fußballerische Laufbahn im Alter von 12 Jahren bei Motor Wismar. Von 1956 bis 1969 bestritt er 186 Spiele für Hansa Rostock (beziehungsweise Empor Rostock) und erzielte dabei 62 Tore. Er galt zu seiner Zeit als einer der besten Techniker und erfolgreichsten Mittelfeldspieler sowie Angreifer der DDR. Kleiminger schoss die Fußballnationalmannschaft der DDR zu den Olympischen Spielen 1964, konnte dort aber wegen eines angebrochenen Fußes nur zusehen, wie unter anderen vier weitere Spieler aus Rostock die Bronzemedaille errangen. Seine Sternstunde erlebte Heino Kleiminger, als er bei einem Länderspiel gegen Ceylon am 12. Januar 1964 vier Tore schoss und damit den Rekord im DFV aufstellte. Beachtlich auch seine Trefferquote von 1,2 Toren pro Länderspiel. 14 Jahre lang war Kleiminger in Rostock aktiv, ehe er seine Karriere im heimatlichen Wismar (1970 bis 1974) beendete. Danach arbeitete er als Jugendtrainer und war größter Kritiker seines Sohnes Ralf, der selber bei Hansa spielte. Er überstand eine schwere Herzattacke (13. Oktober 1997) und eine Bypassoperation 1998. Heino Kleiminger war später Übungsleiter in Kritzmow (1996 bis 2000) und ist auch heute in seinem Wohnort Graal-Müritz mit dem Fußball verbunden. Hier löste Kleiminger mit 66 Jahren im Februar 2005 Ex-Hanseat Volker Röhrich als Trainer des SV Graal-Müritz ab.Jürgen Barthels
fußballspieler (ddr) | geboren 1940 | mannEr spielte von 1953 bis 1970 für Empor und Hansa Rostock und erzielte in 221 Oberligaspielen 45 Tore. Für die DDR-Nationalmannschaft spielter er zwei Mal und wurde mit der Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio.
Werner Peter
deutscher | fußballspieler (ddr) | fußballspieler (deutschland) | geboren 1950 | mannEr spielte in der DDR-Oberliga für Chemie Halle und spielte Ende der siebziger Jahre für die DDR-Auswahl. Mit dieser Mannschaft gewann er bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau die Silbermedaille.

