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Die Wikipedia Einträge des Tages

französische geschichte

Antoine de Pas, Marquis de Feuquières

autor | französische geschichte | franzose | geboren 1648 | gestorben 1711 | mann | militärperson | sachliteratur


Antoine de Pas, Marquis de Feuquières (* 16. April 1648 in Paris; † 27. Januar 1711 in Paris) war ein französischer Heerführer im 17. Jahrhundert. Seine Erfahrungen schrieb er als Buchautor zu Beginn des 18. Jahrhunderts nieder.

Leben

Der Adlige entstammte einer alten, seit der Zeit der Kreuzzüge bekannten Familie aus dem Artois, die ihren Namen vom Ort Pas im heutigen Département Pas-de-Calais erhielt. Sie herrschte über Feuquières (Oise). Antoine war der Sohn von Isaac de Pas, Marquis de Feuquières.

Isaac de Pas, Marquis de Feuquières

diplomat | französische geschichte | franzose | geboren 1618 | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1688 | mann | militärperson


Isaac de Pas, Marquis de Feuquières (* 1618; † 6. März 1688 in Madrid) war ein französischer General und Diplomat.

Der Adlige entstammte einer alten, seit der Zeit der Kreuzzüge bekannten Familie aus dem Artois, die ihren Namen vom Ort Pas im heutigen Departement Pas-de-Calais erhielt. Sie herrschte über Feuquières (Oise). Isaac war der Sohn von Manassès de Pas, Marquis de Feuquières.

Croy (Adelsgeschlecht)

deutsches adelsgeschlecht | familienname | französische geschichte | französisches adelsgeschlecht | mitglied des preußischen herrenhauses


Croy ist der Name eines alten Adelsgeschlechts, das ursprünglich aus der Grafschaft Ponthieu in der Picardie (Frankreich) stammt und mit Guermond und Robert de Croy in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts urkundlich erstmals genannt ist. Die nachweisbare Stammreihe begann mit Jacques Sire de Croy, der im Jahr 1287 Marguerite d'Airaines geheiratet hat.

Adelserhöhungen

Pariser Vertrag (1810)

1810 | bayerische geschichte | französische geschichte | vertrag von paris


Der Pariser Vertrag (1810) vom 28. Februar 1810 zwischen Frankreich und Bayern hatte eine Verständigung über Gebietsarrondierungen zum Gegenstand. Bayern wurde für vorgenommene Flächenabtrennungen zu seinem Vorteil entschädigt.

Das zum Königreich Bayern gehörende südliche Tirol musste auf Druck Napoléons an sein Königreich Italien abgegeben werden. Ferner kam es am westlichen Landesteil Bayerns zu einigen Grenzkorrekturen zu Gunsten des Großherzogtums Würzburg (Schweinfurt und Teile des Mainkreises) und des Königreichs Württemberg ( Buchhorn, Wangen im Allgäu, Leutkirch im Allgäu, Ravensburg, Bopfingen und Ulm).

Großkammerherr von Frankreich

ancien régime | französische geschichte | großoffizier der krone | mittelalter | staat (historisch)


Der Großkammerherr von Frankreich (frz. Grand chambellan de France) war eines der ältesten Großkronämter des monarchischen Frankreichs im Mittelalter. Während des 16. Jahrhunderts übernahm es die zusätzlichen Funktionen des aufgehobenen Amtes des Großkämmerers von Frankreich (Grand chambrier de France) und war im Ancien Régime eines der mächtigsten Ämter. Es war ebenfalls ein Kronamt, dessen Amtsinhaber bei Amtseinführung einen erblichen Adelstitel ersten Grades (Adelung durch ein Staatsamt) erhielt.

Der Großkammerherr hatte zunächst die Oberaufsicht über die königlichen Gemächer (Schlafgemach und Garderobe des Monarchen). Er hatte uneingeschränkten und dauernden Zugang zum König und war Vertrauter der königlichen Räte. Mit der Übernahme der zusätzlichen Funktionen des Großkämmereramtes unterschrieb er wichtige Urkunden und Briefe des Königs und war Bewahrer des Geheimen Staatssiegels (Siegelbewahrer von Frankreich (Garde des sceaux de France)) und des Kammersiegels. Er war Richter innerhalb der von den Pairs von Frankreich gestellten Gerichtsversammlungen und saß zu Füßen des Königs, wenn ein Bett der Justiz einberufen wurde. Beim Empfang der Botschafter oblag ihm der zweithöchste Rang. Er war persönlicher Kammerdiener des Königs und servierte ihm persönlich an der königlichen Tafel. Als Zeichen seines Amtes trug er einen goldenen Schlüssel. Sein Wappen wies als Insignie der Großkammerherrenwürde zwei Schlüssel in Gold auf. Eine besondere Rolle kam ihm bei der Begehung des Krönungstages zu, an dem er den Empfang der Pairs von Frankreich in den Gemächern des Königs zelebrierte.

Großkämmerer von Frankreich

ancien régime | französische geschichte | großoffizier der krone | kapetinger | mittelalter | staat (historisch)


Der Großkämmerer von Frankreich (frz. Le Grand chambrier de France) war eines der älteten Großkronämter Frankreichs im Mittelalter und während des Ancien Régime. Es gehörte der Ämtergruppe an, deren Amtsinhaber ab dem Tag der Amtseinführung einen erblichen Adelstitel ersten Grades (Adelung durch ein Staatsamt) erhielten.

Der Großkämmerer war zunächst der "Herr der königlichen Gemächer" (ursprünglich des Schlafgemaches und der Garderobe des Monarchen). Zu Beginn der kapetingischen Dynastie führte er zusätzlich den königlichen Schatz (Trésor Royal), war also Kronschatzmeister und oberster Finanzbeamter. Die Aufgabe teilte er sich später mit dem Großmundschenk von Frankreich (Grand bouteiller de France). Das Amt gehörte zu den fünf Großämtern der Krone. Vom damaligen Großkammerherrn von Frankreich (Grand chambellan de France), der damals nur auf den königlichen Haushalt beschränkt war, unterschied es sich durch einen größeren Machtbereich, wie das Abzeichnen wichtiger Urkunden und wichtiger Briefe des Königs. Er war zusätzlich auch Richter innerhalb der von den Pairs von Frankreich gestellten Gerichtsversammlungen. Zeitweise war er höherrangig als der Konnetabel von Frankreich. Im Oktober des Jahres 1545 schaffte König Franz I. dieses Kronamt ab. Die Aufgaben des aufgehobenen Amtes des Großkämmerers (Grand chambrier) wurden im 16. Jahrhundert vom Amt des Großkammerherrn (Grand chambellan) übernommen, dessen Befugnisse zunahmen und der zugleich auch Siegelbewahrer des Königs wurde.

Bazoche

französische geschichte | satire | theater


Bazoche, auch: Basoche (frz. von "Basilika"): Französische Schreiber gilde, die in einem der königlichen Paläste in Paris residierte. Von 1303 bis 1789 veranstaltete die Bazoche aufgrund eines königlichen Privilegs jährliche, zumeist satirische Aufführungen.

Siehe auch

Kategorie: Französische Geschichte Kategorie: Theater Kategorie: Satire

Islam in Frankreich

frankreich | französische geschichte | islam in europa


Der Islam in Frankreich läßt sich trotz seines traditionell bedeutenden Einflusses auf die französische Politik nur vage in Zahlen erfassen, da entsprechend französischer Staatsbürgerschafts- und Antidiskrimierungsgesetze offizielle Befragungen zur ethnischen und religiösen Zugehörigkeit unzulässig sind.

Muslime in Frankreich

Minimalschätzungen nichtmuslimischer Demographen geben aber die Zahl ethnischer Muslime, d.h. Einwanderer aus islamischen Ländern und deren Nachkommen, mit 3,7 Millionen an, beziehen sich allerdings nur auf nordafrikanische und schwarzafrikanische Einwandererfamilien. Demnach wären von 3 Millionen Maghrebinern und 0,7 Millionen Schwarzafrikanern nur 1,7 Millionen eigentliche Einwanderer, aber weitere 1,7 Millionen deren Kinder, während sich nur 0,3 Millionen Enkel als Einwanderer ausgaben. (Insgesamt leben 14 Millionen „Mischlinge“ in Frankreich, das sind 23% der Bevölkerung, deren Elternteile und Vorfahren aber größtenteils Einwanderer aus anderen europäischen Staaten sind.)

Die Geschichte der Eisenbahn in Frankreich

französische geschichte | schienenverkehr | verkehrsgeschichte | wirtschaftsgeschichte


Die Geschichte der Eisenbahn in Frankreich reicht von den ersten französischen Schienenweg 1827 bis zu den heutigen Aktivitäten, wie dem TGV.

Anfänge

Im 19. Jahrhundert begann der Eisenbahnbau in Frankreich mit kurzen Grubenbahnen. So wurde 1827 eine 21 km lange Pferdebahn zwischen Saint-Étienne und Andrézieux im Zentralmassiv eröffnet. Sie wurde bereits nach englischem Vorbild in Normalspurweite gebaut und diente als Abfuhrstrecke für Kohlezechen. 1830 kamen erstmals zwei von Marc Seguin gebaute Dampflokomotiven zum Einsatz, die den Pferdebetrieb jedoch nur ergänzten. 1832 wurde die Linie nach Lyon verlängert und war auf diesem Abschnitt bereits zweigleisig. Die erste, ausschließlich dampfbetriebene Eisenbahnstrecke Frankreichs war die 1837 eröffnete Strecke ParisSaint-Germain-en-Laye. Der Bau der wichtigsten französischen Eisenbahnlinien begann erst nach 1842, als ein Gesetz den Eisenbahnbau regelte.

Julimonarchie

französische geschichte


Die Julimonarchie begann in Frankreich 1830 mit der Herrschaftsübernahme durch König Louis Philippe. Sein Vorgänger, Karl X., hatte in Folge der Juli-Revolution abgedankt.

Der aus einer bourbonischen Nebenlinie (Orléans) stammende Louis Philippe wurde wegen seiner verhältnismäßig liberalen Haltung Bürgerkönig genannt. Seine Regentschaft wurde, zumindest anfangs, vom Großbürgertum gestützt.

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