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frankfurt-höchst

Adolf Haeuser

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Adolf Haeuser (* 1857; † 1938 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Industrieller. Er war Generaldirektor der Farbwerke Hoechst AG in Frankfurt-Höchst.

In dieser Funktion war er 1920 der Auftraggeber von Peter Behrens zur Errichtung eines neuen Technischen Verwaltungsgebäudes, dem berühmten „Behrens-Bau“Wolfgang Pehnt, Professor für Architekturgeschichte an der Ruhr Universität in Bochum, schrieb hierzu: „Man muß den Briefwechsel lesen, den der Generaldirektor ... und sein Büro zwischen 1920 und 1924 mit ihrem Architekten Peter Behrens führten, um sich eine Vorstellung vom Auftritt eines starken Bauherren zu machen. Zuckerbrot und Peitsche wechselten ständig. ... Bauherren wie Haeuser betrachteten Architektur als Imagepflege.“ In: Chancen der Geschichte. Beitrag anlässlich des Fritz-Schumacher-Kolloquiums zum Thema: Die Verantwortung für die Stadt und das Bauen von Heute und Morgen, am 22. November 2005 in der Fakultät für Architektur und Landschaft, Hannover. Alfred Toepfer Stiftung F.V.S (Hrsg.): Netzwerk Magazin, April 2006, S. 6/7..

Höchster Altstadt

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Frankfurt-Höchst besitzt insbesondere in seiner Altstadt mit ihrer Grundfläche von ca. 75.000 m2 (7,5 ha) eine ganze Reihe historischer Bauwerke, die Zeugen einer langen Geschichte der bis 1928 unabhängigen Stadt Höchst am Main sind. Trotz einiger schwerer Brände in der Stadt, u.a. die beiden großen Stadtbrände vom 10. Dezember 1586 und 24. September 1778, und Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg haben viele alte Gebäude die Jahrhunderte überstanden. Selbst im Zweiten Weltkrieg gab es in Höchst nur verhältnismäßig geringe Kriegsschäden, es wurden 53 Häuser beschädigt oder zerstört, so daß die historische Altstadt erhalten blieb.

Die Entwicklung der Höchster Altstadt

Im Streit um den Höchster Mainzoll zwischen der Freien Reichsstadt Frankfurt und Mainz zerstörte 1396 ein Heer unter dem Frankfurter Stadthaupthauptmann Johann von Kronberg die Stadt Höchst, ihre Befestigungsanlagen und die Burg. Daher datieren bis auf die aus dem Jahr 850 stammende Justinuskirche die allermeisten Bauwerke der Höchster Altstadt aus der Zeit danach. Die Altstadt wurde ab 1396 wieder aufgebaut, im Zuge dieses Wiederaufbaus wurde die Stadt mit einer der Zeit entsprechenden Stadtbefestigung versehen und bis 1475 zweimal erweitert. Danach änderte sich bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts an der grundsätzlichen Struktur der Höchster Altstadt nur wenig, auch die beiden Brandkatastrophen und kriegerische Ereignisse hatten keinen gravierenden Einfluß. Viele Parzellen waren unbebaut, daher bestand auch kein Bedürfnis nach einer erneuten Erweiterung der Stadt. Daher stieß auch das seit 1771 gefördete Neustadtprojekt des Kurfürsten Emmerich Joseph auf wenig Interesse bei den Höchster Bürgern.

Brüningbrunnen

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Der Brüningbrunnen auf dem Höchster Markt Der Brüningbrunnen steht in der Nordost-Ecke des Höchster Marktes in Frankfurt-Höchst.

Der Brunnen wurde von der Stadt Höchst am Main zum Andenken an Adolf von Brüning, Mitbegründer der Höchst AG, und seine Frau Clara in Auftrag gegeben und 1904 vom Architekten Karl Wach entworfen. Nach dessen Plänen schufen die Bildhauer Johann Belz und Ph. Hermann Leonhard den Brunnen. Am 24. September 1910 wurde der Brunnen auf dem Höchster Schloßplatz enthüllt. Da die Höchster den Brunnen auf dem Schloßplatzes als unpassend empfanden, wurde er im Sommer 1938 in die Nordost-Ecke des Höchster Marktes umgesetzt.

Liederbach (Fluss)

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Der Liederbach ist ein rechter Nebenfluß des Mains in Hessen, der den Vordertaunus im Main-Taunus-Kreis und das Stadtgebiet Frankfurts am Main durchfließt.

Die Quelle des Liederbachs liegt in Königstein unterhalb des Ortsteils Schneidhain. Nach knapp 14,5 Kilometern mündet der Liederbach auf dem Gelände des Industrieparks Höchst westlich der Leunabrücke in den Main. Der einzige benannte Nebenfluß des Liederbachs ist in Oberliederbach der ca. 1,7 Kilometer lange Braubach.

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