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Die Wikipedia Einträge des Tages

forstwissenschaftler

Albert Davall

botaniker | forstwissenschaftler | schweizer


Albert Davall (* 8. November 1821 in Vevey; † 17. September 1892 in Vevey) war ein bedeutender Schweizer Forstwissenschaftler.

Der Sohn von Edmond Davall studierte Forstwirtschaft an der Universität Gießen sowie in Stuttgart. 1851 erhielt er ein Patent als Forstinspektor im Kanton Vaud. Von 1856 bis 1878 war er Forstinspektor des Kreises Lausanne. Ab 1878 wandt er sich ganz der botanischen und standortskundlichen Erforschung der Schweiz zu.

Peter Schütt (Forstwissenschaftler)

autor | botaniker | deutscher | forstwissenschaftler | geboren 1926 | herausgeber | hochschullehrer (münchen) | hochschullehrer (saarbrücken) | literatur (20. jahrhundert) | literatur (21. jahrhundert) | literatur (deutsch) | mann | sachliteratur | umweltschützer


Peter Schütt (* 13. September 1926 in Berlin) ist ein deutscher Forstwissenschaftler. Der langjährige Professor für Forstbotanik und Forstpathologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist einer breiten Öffentlichkeit in den 1980er-Jahren als einer der wissenschaftlichen Hauptprotagonisten in der Debatte um das so genannte „Waldsterben“ bekannt geworden. Daneben war er wesentlicher Mitverfasser und Herausgeber einer Reihe von dendrologischen Standardwerken, vor allem der von ihm 1994 begründeten umfassenden Enzyklopädie der Holzgewächse.

Leben und Wirken

Nachdem Peter Schütt 1954 mit der Dissertation Dendroklimatologische Untersuchungen an Stiel-, Trauben- und Roteichen auf Diluvialstandorten an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität seiner Heimatstadt Berlin zum Dr. rer. nat. promoviert hatte, arbeitete er zunächst an der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Reinbek bei Hamburg. Dort spezialisierte er sich auf Kiefernzüchtungen. 1963 habilitierte er sich mit der Schrift Der Schüttebefall der Kiefer in Abhängigkeit von Herkunft und Anbauort an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Dort wurde er 1969 auch zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Bernard Robert Borggreve

deutscher | forstwissenschaftler | geboren 1836 | gestorben 1914 | hochschullehrer (hann. münden) | mann


Bernard Robert Borggreve, auch: Bernhard Borggreve (* 6. Juli 1836 in Magdeburg; † 5. April 1914 in Wiesbaden), war ein deutscher Forstwissenschaftler, Zoologe und Botaniker.

Leben

Borggreve studierte an der Forstakademie Ewerswalde, dann auch Forstwissenschaft an der Universität Greifswald und der Universität Bonn. 1864 wurde er Leiter der Forstverwaltung des Geschlechts der Hohenlohe in Schlesien. Ab 1866 war er Dozent an der Landwirtschaftlichen Akademie zu Bonn-Poppelsdorf.

Ottmar Holdenrieder

Ökologe | deutscher | forstwissenschaftler | geboren 1954 | herausgeber | hochschullehrer (zürich) | mann | mykologe


Ottmar Holdenrieder (* 8. August 1954 in München) ist ein deutscher Forstwissenschaftler, Mykologe und Ökologe. Er ist Professor an der ETH Zürich.

Der gebürtige Münchener Ottmar Holdenrieder studierte nach dem Abitur Gartenbauwissenschaften an der Technischen Universität München in Weihenstephan und promovierte anschließend bei Professor Dr. Peter Schütt an der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Doktorarbeit Untersuchungen zur biologischen Bekämpfung von Heterobasidion annosum (Fr.) Bref. (Fomes annosus P. Karst) an Fichte (Picea abies H. Karst.) mit antagonistischen Pilzen wurde mit dem Thurn-und-Taxis-Preis 1983 ausgezeichnet. Nach der Promotion blieb Holdenrieder als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Forstbotanik der Universität München und arbeitete an verschiedenen forstpathologischen Forschungsprojekten, für die er als Gastwissenschaftler auch an der Swedish University of Agricultural Sciences in Uppsala, an der Landwirtschaftlichen Akademie Krakau und am Max-Planck-Institut für Biochemie in München-Martinsried tätig war.

Herbert Hesmer

afrikaforscher | autor | bergsteiger | biograph | deutscher | forstwissenschaftler | fotograf | geboren 1904 | gestorben 1982 | herausgeber | historiker | hochschullehrer (bonn) | hochschullehrer (eberswalde) | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | mann | sachliteratur


Herbert Hesmer (* 21. August 1904 in Plettenberg; † 13. Juni 1982 in Lüneburg) war ein deutscher Forstwissenschaftler. Er ist vor allem mit Untersuchungen zur Agroforstwirtschaft in den Tropen sowie zu Waldgeschichte und Forstwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hervorgetreten.

Leben

Herbert Hesmer wurde am 21. August 1904 im westfälischen Plettenberg geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1923 bis 1928 an den Forstlichen Hochschulen in Eberswalde und Hannoversch Münden sowie an der Universität Kiel. In dieser Zeit unternahm er selbständige Studienreisen in die Urwaldgebiete Bulgariens und in die Türkei. 1928 wurde er mit der Untersuchung Die Waldgeschichte der Nacheiszeit des nordwestdeutschen Berglandes auf Grund von pollenanalytischen Mooruntersuchungen in Hann. Münden zum Doktor der Forstwissenschaften promoviert. Es folgte das Referendariat, das er 1930 als Forstassessor abschloss. Da er sich entschlossen hatte, die wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen, begann Hesmer im gleichen Jahr eine Tätigkeit als Assistent am Waldbauinstitut der Forstlichen Hochschule Eberswalde, wo er sich 1933 für die Fächer „Waldbau“ und „Forstgeographie“ habilitierte. Er blieb als Privatdozent an dieser Hochschule, wurde 1936 zum Leiter des neu errichteten Instituts für Waldkunde berufen, 1937 zum außerplanmäßigen und 1938 zum außerordentlichen Professor. Als Nachfolger Professor Dr. Alfred Denglers leitete er dann ab 1939 das so genannte Möllerinstitut für Waldbau und Waldkunde in Eberswalde und wurde 1941 schließlich ordentlicher Professor für Forstwirtschaft (Waldbau) an der Forstlichen Hochschule.

Georg Sperber

autor | deutscher | forstwissenschaftler | geboren 1933 | jagd | lehrer | mann | sachliteratur | umweltschützer


Georg Sperber (* 1933 in Nürnberg) ist ein deutscher Forstpraktiker und Forstwissenschaftler. Er war maßgeblich am Aufbau des Nationalparks Bayerischer Wald beteiligt und wurde bundesweit vor allem durch seine Beiträge zu den Debatten um das so genannte Waldsterben und den Klimawandel bekannt.

Leben und Wirken

Georg Sperber wurde 1933 in Nürnberg geboren. Nachdem er 1952 in Fürth sein Abitur abgelegt hatte, nahm er in München das Studium der Forstwissenschaften auf, das er 1959 abschloss. Bereits während dieser Studienjahre führten ihn forstliche Auslandsaufenthalte nach Bosnien, Spanien und Schweden. Mit der Dissertationsschrift Die Strobe im bayerischen Nordspessart promovierte Sperber dann 1962 an der Staatswirtschaftlichen Fakultät der Universität München, der auch die forstwissenschaftliche Abteilung angegliedert war.

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