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Die Wikipedia Einträge des Tages

forschungsreisender

Karl von den Steinen

berlin | brasilien | deutscher | ethnologe | forschungsreisender | geboren 1855 | gestorben 1929 | hochschullehrer | mann | museumsdirektor | südamerika


Karl von den Steinen (* 7. März 1855 Mülheim an der Ruhr; † 4. November 1929 Kronberg im Taunus) war ein deutscher Ethnograph und Forschungsreisender, der sich besonders um die Erforschung der Indianerkulturen Zentral-Brasiliens und die Kunst der Marquesaner verdient gemacht hat.

1884 befuhr er in Zentral-Brasilien als erster von Cuiabá aus den Rio Xingu bis zu seiner Mündung in den Amazonas und erforschte 1887-1888 die Indianerstämme. An dieser zweiten Expedition beteiligten sich außer seinem Vetter Wilhelm von den Steinen der Berliner Anthropologe Paul Ehrenreich und der Münchner Geologe und Astronom Peter Vogel.

Otto Ehrenfried Ehlers

deutscher | forschungsreisender | geboren 1855 | gestorben 1895 | mann | ostafrika | papua-neuguinea


Otto Ehrenfried Ehlers (* 31. Januar 1855 in Hamburg; † im September 1895 auf Neuguinea]] erschossen) war ein deutscher Forschungsreisender in Ostafrika und Neuguinea und Reiseschriftsteller.

Ehlers studierte Rechtswissenschaft und Landwirtschaftskunde in Heidelberg, Jena und Bonn. Ehlers war Besitzer eines Rittergutes in Pommern. Nach einem Brand, bei dem das Haupthaus seines Gutes vernichtet wurde, verließ er trotz Wiederherstellung sein Gut, übergab die Verwaltung einem Angestellten und ging auf Reisen. Er trat 1887 in die Dienste der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft und machte im Sommer 1888 eine Expedition nach dem Rufiji und Rovuma mit. Er begab sich im Herbst zum Kilimandscharo, den er am 18. November beinahe bis zum höchsten Gipfel bestieg.

Luigi Maria d'Albertis

entdecker | forschungsreisender | geboren 1841 | gestorben 1901 | insel (papua-neuguinea) | italiener | mann


Luigi Maria d'Albertis (* 21. November 1841 in Voltri, östliche von genua; † 2. September 1901 in Sassari) war ein italienischer Forschungsreisender und Ornithologe.

d'Albertis machte 1860 den Zug Garibaldis nach Sizilien mit und studierte dann Naturwissenschaften. Er unternahm zwischen 1871 und 1877 mehrere Reisen in den Malaiischen Archipel und nach Neuguinea, auf denen er insbesondere den größten Fluß der Insel, den Fly River, entdeckte und mit einem kleinen Dampfer befuhr. 1878 kehrte er nach Italien zurück, wo er mehrere Bücher veröffentlichte.

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