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flötist

Francesco Barsanti

flötist | geboren 1690 | gestorben 1770 | italienischer komponist | komponist (barock) | mann


Francesco Barsanti (* 1690 Lucca; † 1770 London) war ein italienischer Komponist, Oboist und Flötist.

Leben

Ursprünglich sollte Barsanti in Padua ein wissenschaftliches Studium beginnen, er entschied jedoch sich ganz der Musik zu widmen. 1714 zog er in Begleitung von Francesco Geminiani nach London und spielte dort an der italienischen Oper Oboe und Flöte. Ab 1735 hatte er eine Anstellung in adeligen Diensten in Schottland, wo er auch heiratete. Aus dieser Zeit stammen seine besten Kompositionen, die Concerti grossi op.3 und seine Ouverturen op. 4. Als er nach 1743 wieder in London war, gelangte er durch den Verlust seiner vormaligen Beziehungen zusehends in Armut. Er verdiente seinen Lebensunterhalt als Bratschist an einem Londoner Theater.

Luigi Gianella

flötist | gestorben 1817 | komponist (klassik) | mann


Luigi Gianella, Schreibweise des Vornamens auch Louis, Luis oder Lodovico (Geburtsdatum und -ort unbekannt; † 1817 in Paris) war ein Komponist und Flötist.

Leben

Das Leben von Luigi Gianella ist nur bruchstückhaft bekannt. Vermutlich aus Italien stammend, ist er ab 1790 als Flötist an der Mailänder Scala nachgewiesen. 1800 übersiedelte er nach Paris und wurde Soloflötist im Théâtre de la rue de la Victoire. 1803 erlebte seine erste Oper L'officier cosaque ihre Pariser Uraufführung.

Raphael Weidlich

flötist | mann


Raphael Weidlich (*1958 in Berlin) ist Soloflötist im deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Bereits seit vielen Jahren ist er ein international anerkannter und berühmter Flötist. Im April 2005 erschien sein erstes Buch Die Kunst des Flötenspiels – Der natürliche Weg.

Biographie

Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von 5 Jahren. Den ersten Flötenunterricht ab dem 16. Lebensjahr bei Uta Waldeck-Schlichting. Nach dem Abitur begann er sein Musikstudium in Detmold bei Prof. Dr. H.-P. Schmitz, Prof.A. Wagner, Prof. Stephanie und Prof.M. Driessler-Quistorp in den Fächern Flöte, Gehörbildung, Dirigieren und Klavier. 1971 war er DAAD Stipendiant in Paris und erhielt in diesem Rahmen bei J.P.Rampal am Conservatoire National Supérieur de Musiqueund bei F. Caratgé an der Ecole Normal de Musique. Danach konzentrierte er sich intensiv auf die Ausbildung seiner Atmetechnik bei Anna Langenbeck. Dies sollte später zu einer seiner Fachbereiche werden. 1973 erhielt er ein Stipendium an der Herbert von Karajan Stiftung. Während dessen besuchte er Meisterkurse bei Marcel Moyse, A. Jaunet und S. Gazzeloni. Nachdem er 1976 sein erstes Engagement an der Soloflöte im Orchester der Beethovenhalle Bonn wahrnahm, erhielt er 1977 eine feste Anstellung als Soloflötist im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Von 1981 bis 1994 war er als Dozent an den Musikhochschulen in Berlin (UdK) und Detmold tätig.

Gerd Dudek

deutscher | flötist | geboren 1938 | jazz-musiker | mann | saxophonist


Gerd Dudek (* 28. September 1938 in Groß Döbbern bei Breslau, im heutigen Polen) ist ein deutscher Jazzsaxophonist und -flötist.

Nach dem Musikstudium spielte er zunächst von 1960 bis 1964 bei Helmut Brandt und in der Kurt Edelhagen-Band auf Tenorsaxophon und Klarinette, anschließend bei Joe Nay, bevor er Mitglied im Manfred Schoof Quintett wurde (mit Alexander von Schlippenbach, Buschi Niebergall und Jaki Liebezeit) - damals eine der einflussreichsten europäischen Gruppen in der Entwicklung des Freejazz, die auch Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann einspielte. Er ist seit der Gründung 1966 Mitglied des Globe Unity Orchestra. 1968 unternahm er als Mitglied der German All Stars eine Südamerikatournee und arbeitete mit George Russell und Don Cherry. 1971 wurde er Mitglied des Albert Mangelsdorff Quintetts (Asientournee). Anspielend spielte er im Quartett mit Alan Skidmore und Adelhard Roidinger und war einer der Mitbegründer des European Jazz Quintett mit Ali Haurand, mit dem er auch in anderen Gruppen spielt (z.B. mit Rob van den Broeck und Tony Oxley).

András Adorján (Flötist)

flötist | geboren 1944 | mann | schweizer


András Adorján (* 26. September 1944 in Budapest) ist ein ungarischer Flötist.

Adorján zog 1956 nach Dänemark, wo er bis 1968 in Kopenhagen Zahnmedizin und danach Musik studierte. An der Musikhochschule Freiburg gehörte der Schweizer Aurèle Nicolet zu seinen Lehrern. Adorján gewann als Flötist zahlreiche Musikpreise und wurde 1987 Professer an der Musikhochschule Köln. Er betätigt sich sowohl als Orchester- wie auch Kammermusiker. Adorján spielte über 50 Platten- und CD-Aufnahmen ein. Seit 1974 ist er in München ansäßig.

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