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feste und brauchtum (deutschland)

Säg'spänstreuen

bayerische geschichte | feste und brauchtum (deutschland) | geschichte (deutschland) | rechtsgeschichte | strafe


Beim Säg'spän'streuen handelte es sich um eine Form des Rügegerichts in Bayern, bei der dem Ehebrecher Sägespäne unter das Fenster, vor oder in das Bett gestreut wurden. Der Brauch ähnelt dem Hechselstreuen.

Kategorie:Rechtsgeschichte Kategorie:Geschichte (Deutschland) Kategorie:Bayerische Geschichte Kategorie:Feste und Brauchtum (Deutschland) Kategorie:Strafe

Rügegericht

feste und brauchtum (deutschland) | feste und brauchtum (schweiz) | geschichte (deutschland) | geschichte (schweiz) | rechtsgeschichte


Bei einem Rügegericht handelt es sich um eine Art der Volksgerichtsbarkeit, bei der der Angeklagte nicht bestraft, sondern verspottet wird, so daß er aus Scham vor dem Gelächter der Gemeinde eine als unmoralisch verurteilte Handlung nicht mehr begeht.

Rügegerichte bestanden seit dem frühen Mittelalter und zeichnen sich dadurch aus daß sie vor dem Hintergrund einer mythischen Inszenierung einen Verfahrensritus praktizieren, der sich oft durch eine spezielle Sprache auszeichnet.

Bekannte Rügegerichte sind das bayrische Haberfeldtreiben und das schweizerische Giritzenmoos.

Rügegericht

feste und brauchtum (deutschland) | feste und brauchtum (schweiz) | geschichte (deutschland) | geschichte (schweiz) | rechtsgeschichte


Bei einem Rügegericht handelt es sich um eine Art der Volksgerichtsbarkeit, bei der der Angeklagte nicht bestraft, sondern verspottet wird, so daß er aus Scham vor dem Gelächter der Gemeinde eine als unmoralisch verurteilte Handlung nicht mehr begeht.

Rügegerichte bestanden seit dem frühen Mittelalter und zeichnen sich dadurch aus daß sie vor dem Hintergrund einer mythischen Inszenierung einen Verfahrensritus praktizieren, der sich oft durch eine spezielle Sprache auszeichnet.

Bekannte Rügegerichte sind das bayrische Haberfeldtreiben und das schweizerische Giritzenmoos.

Säcklestrecken

alemannisch | feste und brauchtum (deutschland)


Schwarzwaldgehöft Vogtsbauernhof Säcklestrecken ist ein heute noch selten ausgeübter Brauch im mittleren Schwarzwald. Der Brauch wird anlässlich der herbstlichen Hausschlachtung auf den Schwarzwaldhöfen von Jugendlichen ausgeführt und hatte ursprünglich den Zweck den Armen des Dorfes auch Fleisch und Wurst zukommen zu lassen.

An eine Bohnenstange wird ein Leinensäckchen gebunden, der einen Schandbrief enthält. Dieser Schandbrief ist traditionell in gereimter Form verfasst und ist eine humoristische Auflistung der "Missetaten" des Bauern bzw. der zum Hof gehörigen, er endet mit der Drohung die aufgelisteten Schandtaten zu veröffentlichen. Die Säcklestrecker schleichen sich, im dunkel der Nacht, an den Hof und klopfen mit der Bohnenstange gegen das Fenster und verstecken sich anschliessend.

Fronleichnamsverordnung

feiertag | feste und brauchtum (deutschland) | gesetze | religiöses fest


Die Fronleichnamsverordnung, kurz FronleichnamsVO, amtlich Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über den reginalen Feiertag Fronleichnam, ist eine aufgrund des sächsischen Feiertagsgesetzes erlassene Verordnung aus dem Jahr 1993, welche diejenigen Gemeinden Sachsens festlegt, in denen Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag ist.

Es handelt sich dabei um Gemeinden der Landkreise Bautzen und Kamenz, die überwiegend oder zumindest in hohem Anteil von Sorben bevölkert und traditionell mehrheitlich katholisch geprägt sind. Außerhalb dieser Regionen kommt Fronleichnam im protestantischen Sachsen keine nennenswerte Bedeutung zu. Durch verschiedene nach 1993 erfolgte Eingemeindungen und Gemeindeauflösungen besteht heute die Kuriosität, dass bei manchen Gemeinden der Fronleichnamstag nur in bestimmten Ortsteilen arbeitsfrei ist.

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