evangelischer theologe (20. jh.)
Jörg Baur
deutscher | evangelischer theologe (20. jh.) | geboren 1930 | hochschullehrer (göttingen) | hochschullehrer (münchen) | lutherischer theologe (20. jh.) | mannBaur promovierte bei Paul Althaus in Erlangen, wo er später auch habilitierte. Seit 1968 war er Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, seit 1978 an der Georg-August-Universität in Göttingen, seit 1995 emeritiert.
Frederick Fyvie Bruce
evangelikaler | evangelischer theologe (20. jh.) | geboren 1910 | gestorben 1991 | mann | schotteBruce war der Sohn eines Predigers der Brüderbewegung und zeitlebens aktives Mitglied der offenen Plymouth Brethren, wenn er auch den Dispensionalismus nicht bejahte.
Eberhard Nestle
deutscher | evangelischer theologe (19. jh.) | evangelischer theologe (20. jh.) | geboren 1851 | gestorben 1913 | hochschullehrer (tübingen) | mann | orientalistLeben
Eberhard Nestle arbeitete zunächst auf dem Gebiet der Orientalistik und verfaßte unter anderem eine syrische Grammatik. In späteren Jahren galt sein Interesse der Gewinnung eines textkritisch gesicherten Bibeltextes. Er war Professor in Ulm, Tübingen und Maulbronn. Im Jahre 1898 erschien bei der Württembergischen Bibelanstalt Stuttgart die von ihm aus älteren Ausgaben und Handschriften erarbeitete und herausgegebene Fassung des griechischen Neuen Testaments unter dem Titel "Novum Testamentum Graece cum apparatu critico ex editionibus et libris manu scriptis collecto".Rüdiger Bartelmus
deutscher | evangelischer theologe (20. jh.) | evangelischer theologe (21. jh.) | geboren 1944 | hochschullehrer (kiel) | mannLeben
Rüdiger Bartelmus studierte in München, Erlangen, Heidelberg und Zürich die Fächer Evangelische Theologie, Katholische Theologie und Philosophie. 1969 legte er das Erste Theologische Examen ab und bestand so die Aufnahmeprüfung in die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern. Von 1969 bis 1974 arbeitete er als Religionslehrer an verschiedenen Münchener Schulen, 1972 legte er das Zweite Theologische Examen ab. Nur ein Jahr darauf verlieh ihm der Landeskirchenrat der Evang.-Luth. Kirche in Bayern den Titel eines Pfarrers. Von 1974 bis 1976 arbeitete Rüdiger Bartelmus als Lektor für Hebräisch an der Evang.-Theol. Fakultät der LMU München, 1976 promovierte er bei Professor Klaus Baltzer zum Doktor der Theologie. Von 1977 bis 1993 war er Akademischer Oberrat für Sprachen des Alten Testaments an der Evang.-Theol. Fakultät der LMU München. Darüber hinaus betreute er an gleicher Stelle die alttestamentliche Ausbildung von Lehramtsstudenten ohne altsprachliche Kenntnisse. 1982 erfolgte seine Habilitation zum Dr. theol. habil. mit der Lehrbefugnis für das Fach "Altes Testament". Von 1982 bis 1989 wirkte er als Privatdozent, ab 1989 als außerplanmäßiger Professor für Altes Testament an der Evang.-Theol. Fakultät der LMU München. Von 1993 bis 1995 unterrichtete er an gleicher Stelle als Professor für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen. 1995 wurde er zum Professor für Altes Testament an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ernannt. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat sich Rüdiger Bartelmus als ausgebildeter Hochtourenführer des Deutschen Alpenvereins viele Jahre lang als Bergführer für eine Bergsteigerschule engagiert. Er ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.Günter Meckenstock
deutscher | evangelischer theologe (20. jh.) | evangelischer theologe (21. jh.) | geboren 1948 | hochschullehrer (kiel) | mannLeben
Günter Meckenstock studierte die Fächer Evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte in Frankfurt am Main, Münster, Bonn, Göttingen, München und Kiel. 1973 legte er das erstes theologisches Examen in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers ab, ein Jahr darauf promovierte er an der Georg-August-Universität Göttingen zum Doktor der Theologie. Von 1974 bis 1976 wirkte er als Vikar in Rotenburg (Wümme), von 1976 bis 1978 als Pastor in Osnabrück. In den Jahren 1979 bis 1981 nahm er einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Kiel wahr, 1983 promovierte er an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität zum Doktor der Philosophie. 1986 erfolgte seine Habilitation im Fachgebiet Systematische Theologie in Kiel. Von 1986 bis 1990 unterrichtete er als Privatdozent, von 1990 bis 1994 als außerordentlicher Professor an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seit 1994 ist Günter Meckenstock Professor für Systematische Theologie und Direktor der Schleiermacher-Forschungsstelle der Theologischen Fakultät Kiel, seit 2004 ist er Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Göttingen.Reiner Preul
deutscher | evangelischer theologe (20. jh.) | evangelischer theologe (21. jh.) | geboren 1940 | mannLeben
Reiner Preul studierte evangelische Theologie in Heidelberg und Göttingen. Er absolvierte sein Vikariat in den V. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel, ehe er zwecks weiterführender Studien nach Göttingen ging, wo er 1969 promovierte. Anschließend arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent in Tübingen. Von 1975 bis 1986 hatte er den Lehrstuhl für Praktische Theologie in Marburg inne. Nach seiner Habilitation im Jahre 1986 wurde er Professor für Praktische Theologie in Kiel. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kirchentheorie und Religionspädagogik. Reiner Preul ist in Kiel Universitätsprediger und Mitherausgeber des Marburger Jahrbuches Theologie.Louis-Ferdinand von Zobeltitz
deutscher | evangelischer theologe (20. jh.) | evangelischer theologe (21. jh.) | geboren 1945 | mannVon Zobeltitz studierte von 1965 bis 1970 an der Kirchlichen Hochschule Bethel un den Universitäten Heidelberg und Marburg Theologie. 1970 bestand er das Erste, 1972 das Zweite Theologische Examen in Darmstadt. Luois-Ferdinand von Zobeltotz trat in den Dienst der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ein und wurde 1972 Dekanatsvikar in Gießen und übernahm 1974 die Pfarrstelle in Steinbach bei Gießen.

