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Die Wikipedia Einträge des Tages

erotische literatur

Pierre Louÿs

erotische literatur | franzose | geboren 1870 | gestorben 1925 | literatur (französisch)


Henri Bataille : Portrait von Pierre Louÿs, in: Têtes et Pensées; 1901, Paris, Bibliothèque de l'Arsenal

Pierre Louys (* 10. Dezember Gent; † 4. Juni 1925 war ein französischer Lyriker und Romanschriftsteller. Neben de Sade, Verlaine und Mirabeau gilt er als Meister der erotischen Literatur Frankreichs.

Leben

Pierre Louÿs besuchte die École Alsacienne in Paris zur gleichen Zeit wie André Gide, mit dem er befreundet war. Bereits als Schüler schrieb er literarische Texte und gab eine Zeitschrift heraus. Schon während seiner Jugend hatte er Kontakte mit der Literaturbewegung Parnasse und deren Protagonisten, wie Leconte de Lisle, José-Maria de Heredia, (dessen Tochter Louise er 1899 heiratete und mit deren jüngeren Schwester Marie, der Frau von Henri de Régnier er ein Verhältnis hatte).
Auch zu den französischen Symbolisten hatte er Kontakte.

L’École des filles

erotische literatur | literarisches werk | literatur (17. jahrhundert) | literatur (französisch)


L’Escole des Filles ou la Philosophie des dames ist ein erstmals 1655 in Paris erschienenes erotisches literarisches Werk eines unbekannten Autors, in dem zwei Cousinen über sexuelle Themen diskutieren.

Geschichte

Erstauflage und Gerichtsprozess

Über die Umstände, unter denen L’Escole des Filles erschien, ist dank den Forschungen des Historikers Frédéric Lachèvre, der auch die Akten des Gerichtsprozesses über die Veröffentlichung des Werks im Archiv entdeckte, näheres bekannt.

Im Frühling 1655 willigte der Pariser Drucker Louis Piot ein, 300 Exemplare von L’Escole des Filles, davon 50 auf hochwertigem Papier, zu setzen und zu verlegen. Die Herausgeber waren Jean L’Ange und Michel Millot. Das Manuskript stammt aus der Feder L’Anges, was aber nicht bedeuten muss, dass er der Autor war. Millot, der die Kosten zu drei Vierteln trug, war unter Ludwig XIV. entweder Steuerprüfer oder für die Bezahlung der Schweizer Soldaten zuständig. L’Ange war nach eigenen Angaben 1610 in Paris geboren und als Stallmeister ebenfalls für den König tätig. Das Titelblatt stammte aus der Werkstatt des Illustrators und Kupferstechers François Chauveau. Der zuständige Buchbinder war Louis Framery.

Elia van Scirouvsky

autor | deutscher | erotische literatur | geboren 1970 | literatur (20. jh.) | literatur (21. jh.) | literatur (deutsch) | lyrik | mann | schriftsteller


Elia van Scirouvsky (* 25. September 1970 in Marienberg (Erzgebirge)) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Elia van Scirouvsky ist im Erzgebirge als jüngstes von 4 Kindern geboren und aufgewachsen. Nach dem Besuch einer zehnklassigen polytechnischen Oberschule begann er im Herbst 1987 seine Ausbildung zum Automateneinrichter im Federnwerk Marienberg. Anschießend war er vier Jahre Soldat (anfangs in der NVA, nach 1989 in der Bundeswehr). Von 1993 bis 1995 machte er eine Umschulung zum Fliesenleger, danach war er Verkäufer im "Musikeck" Marienberg. Im Jahr 1999 absolvierte er einen Schweißerlehrgang und begann im September desselben Jahres sein Abitur auf dem Erzgebirgskolleg in Breitenbrunn/Erzgeb. nachzuholen. Seit Oktober 2002 lebt er in Leipzig und studiert an der Universität Lehramt Deutsch und Ethik/Philosophie an Gymnasien.

Felix Batsy

autor | Österreicher | erotische literatur | mann | sammler


Felix Batsy (*1877 in Wien, †1952 ebenda) , war ein österreichischer Autor und Sammler erotischer Schriften und Kunst. Batsy war Bezirkshauptmann der Wiener Neustadt und sammelte privat Erotika, darunter solche mit enormem Seltenheitswert. Viele Werke wie z. B. das von Ruth von der Weides, konnten dank seiner Tätigkeit für die Nachwelt gerettet werden. Eine Sammlung Batsys ist als Nachlass in der heutigen Wienbibliothek, der früheren Wiener Stadt- und Landesbibliothek, erhalten und zugänglich. Über den Inhalt dieser Sammlung sind (laut Bibliothekskatalog) "Werke" und Briefe enthalten, es gibt eine Autographenbox und einen Karton. Batsy veröffentlichte auch selbst unter dem Anagramm Bixy Taelfs, Erotisches: Ein Werk betitelt als "Die Wette"; (angeblich 1942 entstanden bzw. veröffentlicht) handelt von einer verlorenen Wette, die dazu führt, dass eine junge, sportliche Frau ihren Körper für zwei Stunden einem jungen Mann zur Verfügung stellen muss, der dies gekonnt ausnützt (mit leichten BDSM-Anklängen, etwa dem Peitschen mit Brennnesseln).

Literatur

Musaeus (Autor)

antike (literatur) | autor | erotische literatur


Vermutlich? muss ... haben? Bilderlexikon als seriöse Quelle? Klingt mir sehr irrelevant -- Manfred Ackermann 10:32, 15. Aug 2006 (CEST)

Musaeus (lebte vermutlich in der 1. Hälfte des 1. Jahrhunderts n.Chr.) war ein antiker römischer Autor von erotischen Schriften. Er war vermutlich ein Zeitgenosse von Martial und wird in dessen Schriften erwähnt. Danach muss er, ähnlich dem Sabellus, ein heute nicht mehr erhaltenes Lehrbuch der Liebe verfasst haben, das in seiner Deftigkeit nach heutigen Maßstäben als pornografisch einzustufen ist.

Straton von Sardis

antike (literatur) | autor | erotische literatur | homosexualität in der literatur | literatur (altgriechisch) | lyrik


Straton von Sardis war ein griechischer Dichter des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts.

Straton von Sardis kann wegen der Nennung des Arztes Artemidorus Capito unter Kaiser Hadrian datiert werden. Er wird am Beginn des 3. Jahrhunderts von Diogenes Laertios erwähnt. Ansonsten ist kaum etwas zu seinem Leben bekannt. Von Straton von Sardis sind 258 Epigramme erhalten, die im 11. und 12. Buch der Griechischen Anthologie überliefert sind. Ihr einziges Thema ist die Knabenliebe. Die Gedichte zeichnen sich durch ihre formale Gewandtheit aus.

Ida Saint-Elme

autobiografie | autor | erotische literatur | literatur (19. jh.) | literatur (französisch) | mätresse


Ida Saint-Elme, gennannt „la Contemporaine“, eigentlich Elselina Vanayl de Yonghe, (*1778; † 1845) war eine Schriftstellerin, Abenteurerin und Kurtisane aus Südfrankreich. Sie wurde bekannt durch ihre ausschweifenden Liebschaften zu verschiedenen Marschällen und Generälen von Napoleon I. die sie in ihren Memoiren „Principaux personnages de la république, du consulat, de l'empire etc.“ publikumswirksam ausschmückte. Dieses Werk, das oft als weibliches Gegenstück zu den Memoiren des Giacomo Casanova, nämlich als „Casanova femelle“ vertrieben wurde, machte sie mit einem Schlag berühmt. Neben diesem Werk veröffentlichte sie, von London aus, noch weitere Skandalschriften, die jetzt gegen das Haus Orléans gerichtet waren.

Werke

  • 1827: Principaux personnages de la république, du consulat, de l'empire etc., 8. Bände

Vladimír Páral

autor | drehbuchautor | erotische literatur | fantasy-literatur | geboren 1932 | literatur (20. jh.) | literatur (tschechisch) | mann | parodie | roman, epik | sf-literatur | tscheche


Vladimír Páral (Pseudonym Jan Laban) (* 10. August 1932 in Prag) ist einer der erfolgreichsten tschechischer Schriftsteller der Gegenwart.

Sein Schaffen konnte allerdings nicht immer ein hohes Niveau halten. Das Spektrum reichte von kompromisslosen, schneidenden Satire bis hin zur vorsichtigen trivialen Prosa unter dem Einfluss des kommunistischen Regimes. Paral war vermutlich auch Mitarbeiter der Staatssicherheit (Státní bezpečnost).

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