dirigent
Robert Craft
dirigent | geboren 1923 | mann | musikwissenschaftler | us-amerikanerCraft, der sich bereits früh für die Zweite Wiener Schule interessierte und einsetzte - auch gegenüber seinem Mentor, der mit Arnold Schönberg bis zu dessen Tod verfeindet war - gilt dirigentisch als Spezialist der klassischen Moderne.
Ulrich Nicolai
deutscher | dirigent | geboren 1949 | mannNicolai studierte zunächst Physik und Mathematik in Marburg und Giessen, dann Schulmusik, Dirigieren, Klavier und Komposition in Frankfurt/Main und Salzburg; außerdem Musikwissenschaft in München.
Klaus Heizmann
deutscher | dirigent | geboren 1944 | klassischer pianist | mannAusbildung
Klaus Heizmann studierte an der Landeskirchenmusikschule in Düsseldorf und absolvierte anschließend ein zusätzliches Studienjahr in Fort Wayne, Indiana/USA.Stefan Weiler
chorleiter | deutscher | dirigent | geboren 1960 | johann sebastian bach | kirchenmusiker | mannLeben und Werk
Geboren wurde Stefan Weiler 1960 in Stuttgart. Er studierte katholische Kirchenmusik in Mainz, Saarbrücken und Freiburg und schloß sein Studium in Freiburg mit dem A-Examen ab. Seine Ausbildung in Chor- und Orchesterleitung übernahmen die Professoren W. Wehnert, W. Schäfer und H.-M. Beuerle. Darüber hinaus war Stefan Weiler Schüler von Prof. Helmuth Rilling und perfektionierte seine Tätigkeit durch Meisterkurse und Seminare bei John Eliot Gardiner und Uwe Gronostay.Helmut Winschermann
deutscher | dirigent | geboren 1920 | hochschullehrer | oboistOboist und Hochschullehrer
Helmut Winschermann studierte in Essen und in Paris und wurde 1939 Oboist im Städtischen Orchester Oberhausen. Bald nach Kriegsende 1945 übernahm er die Planstelle des 1. Solo-Oboisten im Sinfonieorchester von Radio Frankfurt, dem späteren Hessischen Rundfunk (HR). Bis 1951 übte er diese Tätigkeit aus, wurde aber schon im Jahre 1948 als Dozent an die Nordwestdeutsche Musikakademie Detmold berufen.1951 gründete er dort eine Meisterklasse für Oboe und Kammermusik und übernahm 1956 die neu geschaffene Professur für Oboe. Eine Reihe hoch angesehener Oboisten sind aus seiner "Oboenfabrik", wie es Winschermann später einmal genannt hat, hervorgegangen, wie zum Beispiel Hansjörg Schellenberger, Günther Passin, Ingo Goritzki und Gernot Schmalfuß, Winschermanns späterer Nachfolger auf die Professur in Detmold.David Robertson
dirigent | geboren 1958 | mann | us-amerikanerSeine bisherigen Stationen als künstlerischer Leiter bzw. Dirgent:
Fritz Lehmann
deutscher | dirigent | geboren 1904 | gestorben 1956 | hochschullehrerSein Leben
Fritz Lehmann studierte 1918 - 1921 an der Hochschule für Musik in Mannheim, danach Musikwissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Göttingen. 1923 - 1927 war er Kapellmeister am Theater in Göttingen. Dann wechselte er nach Essen und übernahm dort die Leitung der Kapellmeisterklasse sowie der Opern- und Orchesterschule an der Essener Folkwangschule. Anschließend, bis 1929, arbeitete er als Orchester- und Chordirigent in Hildesheim und in Hannover. 1934 wurde ihm die künstlerische Leitung der Göttinger Händel-Festspiele übertragen. Von 1935 - 1938 wirkte Fritz Lehmann als Generalmusikdirektor (GMD) in Bad Pyrmont, von 1938 - 1947 in Wuppertal.Kurt Henkels
bigband-leader | dirigent | geboren 1910 | gestorben 1986Er studierte zunächst Violine in Solingen, Wuppertal und Köln. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte er als Bandleader in Leipzig und erhielt 1947 von der damals sowjetischen Intendanz des Senders Leipzig den Auftrag zur Zusammenstellung einer Big Band. Ab 1. September leitete er das Tanzorchester des Senders Leipzig, das später in Rundfunktanzorchester Leipzig umbenannt wurde. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten solch namhafte Musiker wie Rolf Kühn (cl, sax), Werner Baumgart (tsax), Walter Eichenberg (tp), Günter Oppenheimer (p) und Fips Fleischer (dr), für einige Jahre war auch der Trompeter Horst "Hackel" Fischer Mitglied des Orchesters. Die Leipziger Big Band wurde schnell zu einer der bekanntesten und beliebtesten im Osten Deutschlands, war aber auch im Westen des geteilten Landes populär und machte in Fachkreisen auch international von sich reden.
Manuel Rosenthal
dirigent | französischer komponist | geboren 1904 | gestorben 2004 | mannRosenthal studierte seit 1918 Violine am Conservatoire de Paris und Kontrapunkt bei Jean Huré. 1925 lernte er Maurice Ravel kennen, dessen letzter Schüler er wurde, und mit dem ihn bald eine enge Freundschaft verband. Im Jahr 1934 wurde er Assistent des Dirigenten Desiré-Emile Inghelbrecht. In den 1930er Jahren orchestrierte er Ravels Histoires naturelles und drei der Cinq mélodies populaires grecques. 1934 wurde er Dirigent des Orchestre National de la Radiodiffusion Française.
Enrico Gatti
dirigent | geboren 1955 | historische aufführungspraxis | italiener | mann | violinistGatti absolvierte das Genfer Konservatorium als Schüler von Chiara Banchini und vervollständigte seine Studien in Den Haag bei Sigiswald Kuijken. Er ist Professor für Barockvioline am Königlichen Konservatorium in Den Haag und in Novara. Er trat mit zahlreichen Ensembles als Solist auf und gründete 1986 die Barockformation "Ensemble Aurora".

