Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

bildhauer

Luciano De Nardis

bildhauer | futurismus | geboren 1865 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Livio Carloni ( * 25.Oktober 1865 in Forli; † 27.Juni 1964 in Forli) arbeitete unter dem Pseudonym Luciano De Nardis als italienischer Dichter und Maler des Futurismus.

Sein Leben

De Nardis freundet sich früh mit dem Musiker Francesco Balilla Pratella an, für dessen Musikstücke er umfangreiche Texte verfasste. 1916 wird er erstmal als Vertreter der "Parolibere" ("Freien Wörter") erwähnt und nimmt auch an mehreren futuristischen Ausstellungen teil. Ein Kontakt mit Giacomo Balla im Jahr 1916 regt ihn zur Produktion von futuristischem Spielzeug an. Viele Jahre arbeitet er als Redakteur bei der Kulturzeitschrift La Pié. Von seinen Gemälden blieb nichts erhalten.

John Gibson

bildhauer | engländer | geboren 1790 | gestorben 1866 | mann


John Gibson (* 19. Juni 1790 in Gyffin; † 27. Januar 1866 in Rom) war ein englischer Bildhauer.

William Huskisson

John Gibson (spr. ghibs'n) kam neunjährig nach Liverpool, wurde durch Unterstützung des Geschichtschreibers William Roscoe aus der Handwerkslehre befreit und widmete sich dem Studium der Anatomie und dem Modellieren, bis seine Erfolge ihm den Weg nach London und infolge einer durch Roscoe veranstalteten Subskription 1817 nach Rom bahnten.

Gustinus Ambrosi

Österreicher | bildhauer | geboren 1893 | gestorben 1975 | mann


Gustinus Ambrosi (* 24. Februar 1893, Eisenstadt; † 1. Juli 1975, Stallhofen) war ein österreichischer Bildhauer und Lyriker

Leben

Geboren wurde Gustinus Ambrosi als Sohn eines k.u.k. Hauptmannes der Infanterie in Eisenstadt, der 1894 nach St. Pölten und 1899 nach Prag versetzt wurde. Als Siebenjähriger erkrankte Gustinus an Gehirnhautentzündung und war daraufhin zeitlebens taub. Nach vier Jahren Aufenthalt in einer Taubstummenanstalt in Prag, erlernte er ab 1908 in Graz das Steinmetz und Goldschmiedehandwerk. Bereits mit seinem erstem Werk 'Der Mann mit dem gebrochenen Genick' hatte er Erfolg. Nach dem Tod seines Vaters übersiedelte er zu seiner Mutter nach Wien, wo er auch seine spätere Frau Beata kennenlernte. 1913 verlieh ihm Kaiser Franz Josef I. ein Staatsatelier auf Lebenszeit. Ambrosi schuf etwa 2300 bildhauerische Werke, meist im Stile Rodins und betätigte auch als Lyriker. 1951 beschloß der Ministerrat für ihn ein Museum zu errichten, das jedoch erst im Herbst 1978 im Wiener Augarten verwirklicht wurde.

Claus Berg

bildhauer | deutscher | mann | person (lübeck)


Claus Berg (* im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts in Lübeck) war ein am Anfang des 16. Jahrhunderts tätiger niederdeutscher Bildschnitzer, der zunächst in Lübeck und später in Odense in Dänemark tätig war.

Berg hatte aus Lübecker Familie stammend sich dort bis um 1510-15 einen Namen als Bildhauer gemacht. Berg folgte etwa 1520-22, angeblich zusammen mit 12 Gesellen, dem mehrfach an ihn ausgesprochenen Ruf der in Odense residierenden dänischen Königinmutter Christine, der Witwe von König Hans von Dänemark. Aus der Werkstatt von Berg stammt der große spätgotische Altar von 1526 für die Kirche der Franziskaner in Odense, der zunächst 1805 in die Marienkirche verkauft wurde und seit 1885 dort im Dom St. Knud steht. Er ist ca. sechs Meter breit und über 4 einhalb Meter hoch. Weitere Werke sind eine Grabtafel für König Hans sowie seinen jung verstorbenen Sohn. Weitere Altäre von Berg stehen in der Marienkirche in Århus, in Sanderum Sogn und Tistrup. Ein Triumphkreuz in der Kirche von Sorö.

Heinrich Bettenbühl

bildhauer | deutscher | geboren 1875 | gestorben 1962 | mann


Heinrich Bettenbühl (* 18. Oktober 1875 in Kronberg im Taunus; † 2. Januar 1962 in Kronberg im Taunus) war ein deutscher Bildhauer und Holzschnitzer.

Bettenbühl wurde als Sohn des Schreinermeisters Philipp Bettenbühl geboren. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main zwischen 1896 und 1898 kehrte er in seinen Geburtsort zurück. Dort übernahm er 1902 zusammen mit seinem Bruder Georg den Betrieb seines Vaters. 1930 trennte er sich von seinem Bruder und begründete eine eigene Schnitzerwerkstatt, in der ab 1933 auch sein Sohn Ewald tätig war.

Dumitru Mirea

bildhauer | gestorben 1942 | mann | rumäne


Dumitru Mirea (* 1868 oder 1870 in Câmpulung; † 1942) war ein rumänischer Bildhauer.

Mirea studierte zunächst in Bukarest und später an der Academie Julian in Paris.

Quelle

  • Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Leipzig, 1956

Kategorie:Mann Kategorie:Rumäne Kategorie:Bildhauer

Georgios Phytalis

bildhauer | grieche


Georgios Phytalis, auch Phitalis oder Fitalis (* 1830 in Tinos; † 1901 in Athen), war einer der bedeutensten griechischen Bildhauer des 19. Jahrhunderts.

Georgios Phytalis stammte wie auch die anderen großen griechischen Bildhauer des 19. Jahrhunderts, Chalepas und Philippotis, von der Ägäisinsel Tinos. Wie auch deren Familien, war auch die Familie von Phytalis in der Kunst tätig. Phytalis hatte vier Brüder. Ioannis war Architekt, Georgios und Lazaros waren Bildhauer und Markos war Maler.

Phytalis studierte in Athen Bildhauerei. Später eröffnete er mit seinen Brüdern das Atlier "Andriantopoieion". Phytalis stellte neben Statuen auch Büsten und Grabmonumente her. Seine Werke werden der klassizistischen Kunst zugeordnet. Zu seinen Werken zählt u. a. die Statue des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Gregorios V. vor dem Gebäude der alten Universität von Athen.

Giannoulis Chalepas

bildhauer | geboren 1851 | gestorben 1938 | grieche


Giannoulis Chalepas, auch Halepas (* 14. August 1851 in Pyrgos auf Tinos; † 15. September 1938 in Athen), war einer der größten griechischen Bildhauer.

Leben und Werke

Chalepas entstammte einer bekannten Familie von Marmorbildhauern von der Insel Tinos. Sein Vater Johannes und sein Onkel unterhielten ein Unternehmen der Bildhauerei, mit Zweigstellen in Bukarest, Smyrna und Piräus. Giannoulis war der älteste der fünf Söhne der Familie. Er zeigte bereits in frühen Jahren ein Interesse für die Bildhauerei und half seinem Vater bei dessen Arbeit. Seine Eltern sahen ihn zunächst für den Beruf des Kaufmanns vor, doch Chalepas entschied sich Bildhauer zu werden.

Magdalena Jetelová

bildhauer


Magdalena Jetelová(*1946 in Semily (CZ)) ist eine Bildhauerin.

Von 1964 bis 1971 studierte sie an der Akademie der bildenden Künste Prag, von 1967 bis 1968 an der Accademia di Brera, Mailand (bei Marino Marini). 1985 siedelt sie in die Bundesrepublik Deutschland.

1987 ist sie auf der Documenta 8 vertreten.

Wolfgang Kubach (Bildhauer)

bildhauer | geboren 1936


Wolfgang Kubach (* 1936) ist ein deutscher Bildhauer.

Er studierte zusammen mit seiner Frau Anna Kubach-Wilmsen von 1959 bis 1965 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1965 erwarb das Ehepaar die alte Kirche in Hackenheim als Atelier. Seit 1968 leben und arbeiten sie zusammen in Bad Münster am Stein. Weltweit bekannt wurde das Künstlerpaar durch seine Steinbücher.

XML Feed