autor
Selahattin Çelik
autorLeben
In den 70er/80er Jahren arbeitete der Journalist Çelik noch für diverse PKK-nahe Medien wie Özgür Gündem, Özgür Politika oder den Fernsehsender MED-TV, allerdings bereits mit der Haltung des kritischen Intellektuellen. Diese Zusammenarbeiten brachen nach seinem Austritt aus der PKK und seiner Emigration in die Bundesrepublik Deutschland 1982 ab. Von Deutschland aus war Çelik dennoch weiter journalistisch tätig.Rudolf von Waldenfels
autor | deutscher | geboren 1965 | mannKategorie:Geboren 1965 Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Mann
Herbert Thomas Mandl
autor | geboren 1926 | gestorben 2007 | hochschullehrer (ostrava) | mann | musiker | philosophLeben
Der als Sohn eines Physikers im slowakischen Pressburg geborene Mandl wurde von den den Nationalsozialisten mit seiner Familie zunächst ins Prager Getto verbracht, später in das KZ Theresienstadt. Mandl, der bereits als Kind Violinenunterricht hatte, überlebte als Violinist im so genannten Lagerorchester von Karel Ancerl und Viktor Ullmann, später auch die Konzentrationslager Auschwitz und Dachau. In Dachau stirbt sein Vater, er selbst wäre wegen eines Fluchtversuches beinahe erschossen worden. Über seine Erinnerungen berichtete der 81-Jährige immer wieder bei Gedenkveranstaltungen.
Christine Hoba
autor | deutscher | geboren 1961 | preisträgerChristine Hoba, (* 1961 in Magdeburg), ist eine deutsche Buch- und Hörspielautorin.
Sie lebt seit 1979 in Halle. Nach einem Studium der Chemie absolvierte sie die Ausbildung zur Buchhändlerin und Bibliotheksassistentin. Sie ist Mutter einer Tochter. Zur Zeit Arbeit in einer wissenschaftlichen Bibliothek. Seit 2001 ist sie Mitglied des Förderkreises der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt. Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Kinderliteratur.
Herbert Hunger
autor | Österreicher | byzantinist | geboren 1914 | gestorben 2000 | hochschullehrer | kunsthistoriker | mannWerke
- Griechische Paläographie 1954
- Byzantinische Geisteswelt 1958
- Lexikon der griechischen und römischen Mythologie 1959 (8. Aufl. 1988)
- Antikes und mittelalterliches Buch- und Schriftwesen : Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur 1961
- Reich der neuen Mitte. Der christliche Geist der byzantinischen Kultur, 1965
- Katalog der griechischen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek (6 Bände, 1961-1995)
- Byzantinische Grundlagenforschung, 1973
- Die hochsprachliche profane Literatur der Byzantiner, 2 Bände, 1978
- Epidosis 1989 (gesammelte Werke)
- Schreiben und Lesen in Byzanz 1989
- Prochoros Kydones 1990
- Das Denken am Leitseil der Sprache 1999
Jenny Hirsch
autor | Übersetzer | deutscher | frau | frauenrechtler | geboren 1829 | gestorben 1902Leben
Jenny Hirsch kam am 25. November 1829 als Tochter des angesehnen, jüdischen Kaufmanns Jakob Hirsch und der Berlinerin Bertha Elkisch Bendix in Zerbst zur Welt. Ihre Eltern lebten streng-religiös jüdisch. Ihre Mutter starb früh und Jenny Hirsch und ihre Geschwister kamen zu ihrer Grossmutter die sie aufzog.Jan Blokker
autor | geboren 1927 | journalist | mann | niederländerBiographie
Blokker studierte Niederlandistik und Geschichte, schloss jedoch sein Studium nicht ab. 1951 erschien seine erste Novelle "Séjour", ein Jahr später wurde er bei der Tageszeitung Het Parool zum Reporter ausgebildet. 1954 wurde er Filmredakteur bei der Zeitung Algemeen Handelsblad, die 1970 mit der Nieuwe Rotterdamsche Courant zum NRC Handelsblad fusionierte. In den Jahren 1963-64 arbeitete an einem satirischen Fernsehprogramm des Senders VARA mit, anschließend war er bei dem TV-Sender VPRO in der Schlussredaktion tätig und steuerte Kommentare bei.
Thassilo von Scheffer
autor | deutscher | geboren 1873 | gestorben 1951 | literatur (deutsch) | mannWerke (Auswahl)
- Homers Ilias
- Homers Odyssee
- Die Dionysiaka des Nonnos
- Die homerischen Götterhymnen
- Die Argonauten
- Aristophanes, nach Seeger
- Seneca, nach älteren Übersetzungen
- Griechische Heldensagen
- Die römischen Götter- und Heldensagen
- Homer und sein Zeitalter
- Die Philosophie Homers
- Die Kultur der Griechen
- Moderner Cicerone
- Neapel
- Die Eleusinen
- Die Kyprien
- Hesiod
- Die Legenden der Sterne
- Die antiken Mysterien
- Die griechische Plastik des V. Jahrhunderts v. Chr.
- Vergils Aeneïs
- Ovids Metamorphosen
Gabriël Smit
autor | geboren 1910 | gestorben 1981 | journalist | lyrik | mann | niederländerSmit veröffentlichte 1931 seinen ersten Gedichtband Voorspel, dieser bildete den Anfang von etwa 30 Bänden, die von ihm in den nächsten 50 Jahren erschienen. Er war zeitlebens ein gläubiger Mensch, dessen Glaube das Hauptmotiv seiner Gedichte bildete. In seinen Werken tritt in offener Art und Weise ein Wunsch hervor Gottes Anwesenheit zu erfahren, später wandte er sich besonders Mariendichtungen und den Psalmen zu. 1933 begann er seine Arbeit als Journalist in der Lokalzeitung Gooi- en Eemlander, wo er bis 1939 tätig war. In diese Zeit (1934) fällt auch sein Übetrritt von der Alt- zur Römisch-Katholischen Kirche. Anschließend arbeitete er für das Utrechtsch Dagblad und De Linie als Literaturkritiker. 1950 stieß er zur überregionalen katholischen Tageszeitung de Volkskrant, die sich seit der Wiedergründung (sie erschien in den Jahren 1941-45 nicht) als führendes katholisches Sprachrohr in den Medien etabliert hatte. Smit wurde 1952 der Nachfolger Godfried Bomans als Kunstredakteur und von da an zu einem der wichtigsten Redakteure der Zeitung, so steuerte er zu kirchlichen Festtagen regelmäßig Gedichte bei. Zu der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils berichtete Smit direkt aus Rom, der Konzil wurde dabei zu einem entscheidenden Ereignis in Smits Leben. Viele fortschrittliche Kräfte innerhalb des Katholizismus, denen sich auch de Volkskrant zugehörig fühlte, verbanden zunächst große Hoffnungen mit dem Konzil, fühlten jedoch große Enttäuschung nach dessen Ausgang. Smit brach mit seiner Kirche und trat 1969 aus, ein Schritt, der für viele Redakteure dieser Zeit steht, so auch für seinen Chefredakteur van der Pluijm. Smit blieb der Zeitung, die nun endgültig ihren katholischen Hintergrund hinter sich ließ und sich zur politischen Linken hinwandte, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1975 treu.
Reimar Kock
autor | chronik (literatur) | deutscher | evangelischer theologe (16. jahrhundert) | geboren im 16. jahrhundert | gestorben 1569 | mann | person (lübeck)Kock trat 1524 in das Katharinenkloster Lübeck ein, wurde also Franziskaner. Er ist wohl der Verfasser des von Petersen herausgegebenen Berichts über die Einführung der Reformation in Lübeck. In der Zeit des Lübecker Bürgermeisters Jürgen Wullenweber war Kock nach den Feststellungen von Georg WaitzGeorg Waitz: Lübeck unter Jürgen Wullenwever. Band 2, S. 409 ff. als Prediger bei der Lübecker Flotte 1532 auf dem Öresund vor Kopenhagen und in Norwegen, im folgenden Jahr wiederum vor Kopenhagen und unter Marx Meyer in England sowie 1534 wiederum in Kopenhagen und Malmö. Wann genau er sich zum lutherischen Glauben bekannte ist urkundlich nicht nachvolziehbar. Er wird jedoch nach der Reformation zunächst Vikar an der Petrikirche und 1553, als Valentin Curtius Superintendent wurde, dann Hauptpastor dieser Kirche bis zu seinem Tod.

