Der Unbeugsame (1984)
Handlung
Der Film erzählt die Geschichte des Roy Hobbs Robert Redford, eines im Mittleren Westen der USA auf einer Fram aufgewachsenen Baseballspielers. Als Junge trainierte er mit seinem Vater (Alan Fudge) auf den Feldern um das Haus, allerdings starb dieser an einem Herzinfarkt, als Roy noch ein Teenager war. Als der Baum, unter dem sein Vater starb, eines Nachts von einem Blitz getroffen wird, schnitzt der junge Roy sich aus dem Holz einen neuen Schläger, Wonderboy genannt.Einige Jahre später hat Hobbs eine Chance, in der Profiliga Fuß zu fassen, weswegen er seine Heimat verlässt. Als er sich auf eine Liaison mit einem weiblichen Fan einlässt, erleidet seine Karriere ein frühes (vorläufiges) Ende, denn die junge, wie sich herausstellt psychisch instabile Frau (Barbara Hershey) schießt ihn nieder und begeht kurz darauf Selbstmord.
16 Jahre später wird der gealterte Hobbs, der nach seiner Genesung durch niedere Spielklassen getingelt war, von einem Team der höchsten Spielklasse engagiert. Wie man später erfährt kommt der Kontrakt nur Zustande, weil der Besitzer des Teams, der sogenannte „Richter“ (Robert Prosky) nicht an wirklichen Verstärkungen interessiert ist, denn bei ausbleibendem Erfolg übernimmt er die vollständige Kontrolle über die Mannschaft, die zu einem Teil noch dem Trainer (Wilford Brimley) gehört. Unterstützt wird der Richter dabei von dem Spieler Sands (Darren McGavin) und von Memo Paris (Kim Basinger), die für ihn die Spieler von einem professionellen Leben abhält.
Trotz dieser Ausgangslage entwickelt sich die Außenseitermannschaft dank Roy Hobbs zu einem Siegerteam. Nebenbei trifft Hobbs auch seine Jugenliebe Iris (Glenn Close) wieder und erfährt, dass er kurz vor seiner Abreise einen Sohn gezeugt hat.
Trotz verschiedener weiterer Probleme in der Saison erreicht die Mannschaft schließlich tatsächlich das Finale der Meisterschaft, in dem Hobbs Schläger Wonderboy zu Bruch geht. Den entscheidenden Home Run schlägt Roy Hobbs mit einem geliehenen Schläger spektakulär, indem er mit dem Ball die Flutlichanlage trifft, die daraufhin beginnt Funken zu schlagen.
Den Schluß des Films bildet eine Szene, in der man Hobbs mit seinem Sohn sieht, wie die beiden zusammen Baseball spielen.
Kritiken und Resonanz
Roger Ebert kritisierte, dass der Film sich zu sehr um Redford drehe und die Baseballszenen sowie verscheidene Details unrealistisch seien http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19840101/REVIEWS/401010363/1023 . Von der Zeitschrift Cinema dagegen erhielt Der Unbeugsame die Höchstwertung: „Mit märchenhaften Bildern, fesselnden Baseball-Szenen und dem damals 48jährigen (und als Twen nicht ganz überzeugenden) Robert Redford erzählt Regisseur Barry Levinson eine wunderbar altmodische Sportlerstory.“ http://www.cinema.de/film_aktuell/filmdetail/film/?typ=inhalt&film_id=11544Der Film spielte bei einem Budget von 28 Millionen US-Dollar in amerikanischen Kinos etwa 48 Millionen Dollar ein
Auszeichnungen
Der Unbeugsame war 1985 für vier Oscars nominiert (Glenn Close als beste Nebendarstellerin, bestes Produktionsdesign, beste Kamera und beste Filmmusik), ging allerdings leer aus.Weblinks
- Der Unbeugsame
Quellen
Unbeugsame Unbeugsame Unbeugsame Unbeugsame
en:The Natural ru:Самородок (фильм)
