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Der Grabhügel

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Der Grabhügel ist ein Märchen, das in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 195 enthalten ist.

Inhalt

Ein geiziger Bauer betrachtet seinen Reichtum. Dann hat er das Gefühl, das es an die Tür seines Herzens klopft, das nach seinem Leben befragt seine Selbstsucht gesteht. Er erschrickt und schenkt seinem armen Nachbarn, der an die Tür klopft, acht Malter Korn für seine hungrigen Kinder, unter der Bedingung, daß er drei Nächte an seinem Grab wachen soll. Drei Tage später stirbt der Bauer. In der dritten Nacht begegnet der furchtsame Nachbar einem abgedankten Soldaten, der mit ihm wacht. Dann kommt der Teufel, der sie verjagen will, um sich die verstorbene Seele zu holen. Als der Soldat sich furchtlos zeigt, verspricht er, ihm den Stiefel mit Gold zu füllen. Aber der Soldat schneidet die Sohle ab. Als es dem Teufel das dritte Mal mißlingt, ihn zu füllen, vertreibt ihn der erste Sonnenstrahl. Der Soldat überläßt seinen Anteil am Gold den Armen und zieht mit dem anderen in seine Hütte.

"Der das fürchten noch nicht gelernt hat", vgl. Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen Soldat und Teufel, vgl. Der Bärenhäuter, Die zertanzten Schuhe, Bruder Lustig, Der Stiefel von Büffelleder

Literatur

Grimm, Brüder. Kinder- und Hausmärchen. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke. S. 792-795. Düsseldorf und Zürich, 19. Auflage 1999. (Artemis & Winkler Verlag; Patmos Verlag; ISBN 3-538-06943-3)

Der Grabhügel

Kategorie:Literarisches Werk Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (19. Jh.) Kategorie:Märchen Kategorie:Grimms Märchen